Jour fixe im Januar

Liebe Mitglieder,

verbunden mit den besten Wünschen für ein gesundes, friedliches und glückliches neues Jahr laden wir sie hiermit zu unserem ersten Jour fixe des Jahres am Donnerstag, 5. Januar, um 19 Uhr in das Museum ein. Wir treffen uns am gewohnten Ort in der Takustr. 40.
Wir möchten Ihnen einen Ausblick auf die vielfältigen Aktivitäten des neuen Jahres geben und Sie herzlich einladen, sich von den Ausstellungen des Dahlemer Standorts zu verabschieden. Noch bis zum kommenden Sonntag haben Sie die letztmalige Gelegenheit zum Rundgang in den Dauer- und Wechselausstellungen des Museums in Dahlem. Wie Ihnen bekannt sein dürfte, schließt das Museum für Asiatische Kunst nach dem 8. Januar.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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Mitgliederversammlung 2016

Liebe Mitglieder,

unsere Mitgliederversammlung 2016 findet
am Donnerstag, 1. Dezember 2016 um 19 Uhr statt.

Ort: Kleiner Vortragssaal der Museen Dahlem, Eingang Takustraße 40, 14195 Berlin

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Jour fixe im November

Donnerstag, 3. November 2016, 18.30 Uhr

Liebe Mitglieder,

zum Jour Fixe November laden wir Sie im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Berlin ausnahmsweise bereits um 18.30 Uhr sehr herzlich ein.

Vortrag

von Martina Wagner-Onishi

Die Referentin bietet uns  unter dem Titel
„Die Farbe Blau im Werk von Onishi Hiroshi“
einen Einblick in das Lebenswerk des Künstlers, von dem derzeit Arbeiten in der Ausstellung „Schnittmengen“ präsentiert werden. Frau Wagner-Onishi studierte Freie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, wo sie 1993 Onishi Hiroshi kennen lernte.

Zum Vortrag:

Die Farbe Blau zieht sich durch alle Schaffensperioden des Künstlers Onishi Hiroshi (1961-2011). Vor allem in seinem Spätwerk, als er ausschließlich das Mineral Lapislazuli aus Afghanistan für seine Werke verwendete, wurde die Farbe zum wesentlichen Ausdrucksmittel seines Schaffens. Neben biografischen Aspekten wird seine allmähliche Hinwendung von der europäischen Ölmaltechnik zu traditionellen japanischen Darstellungsweisen erläutert. Zudem werden in einigen Fällen Verbindungen zu gesellschaftlichen Entwicklungen in Japan aufgezeigt und schließlich die Hintergründe der in der Ausstellung gezeigten Teeutensilien dargestellt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und erwarten Sie im Vortragssaal Takustr. 40 (zugänglich über den Direktionseingang des Museums), 14195 Berlin.

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Jour fixe im Oktober

Donnerstag, 6. Oktober 2016, 19 Uhr

Vortrag

Antje Papist-Matsuo, Kunsthistorikerin und Spezialistin für ostasiatische Lackkunst, wird über japanische Exportlacke sprechen und sich dabei vor allem auf die Ausstellung „Brückenschlag von Ost nach West – Japanischer Exportlack aus vier Jahrhunderten“ beziehen. Die von der Vortragenden kuratierte Schau war von April bis Juli 2016 im Museum für Lackkunst in Münster zu sehen. Es kommen Objekte aus deutschen Museen und deutschen Privatsammlungen zur Abbildung.

Ort: Vortragssaal Takustraße 40, 14195 Berlin

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Jour fixe im September

Liebe Mitglieder,
der Jour fixe September findet am Dienstag, 6. September 2016 um 18 Uhr statt.

Eröffnung der Ausstellung
Die Ruinen von Kočo: Spuren von Holzarchitektur der alten Seidenstraße
(07.09.2016 bis 08.01.2017)
Ort:
Museum für Asiatische Kunst, Eingang Lansstraße 8, 14195 Berlin

Kloster Beta in der Ruinenstadt Kočo, Xinjiang, China im Jahr 2015Kloster Beta in der Ruinenstadt Kočo, Xinjiang, China im Jahr 2015
© Foto: Lilla Russell-Smith

Über 100 Jahre nach der Rückkehr der letzten Berliner Forscher aus Zentralasien (1914) können unter den Funden von damals immer noch großartige Entdeckungen gemacht werden. Bemalte und teilweise mit buddhistischen Texten beschriftete Holzbalken, die Albert Grünwedel 1903 mitbrachte und damit vor ihrer Verwendung als Feuerholz rettete, konnten jetzt als Teile von einer Decken- und Türkonstruktion identifiziert werden. Diese Entdeckung führte Mitarbeiter unseres Museums nach Xinjiang in die Tempelstadt Kočo (Chinesisch: Gaochang) in der Nähe von Turfan, im Xinjiang Autonomes Gebiet, China. Dort suchten sie nach Spuren von Holzarchitektur und analysierten Berichte und Fotoaufnahmen der drei Turfan-Expeditionen mit heute noch sichtbaren Strukturen vor Ort. Dieses von der Gerda Henkel Stiftung geförderte Projekt führte zu einem neuen Verständnis von Klosterbauten, das in dieser Ausstellung demonstriert wird.

Die Dokumentation der Bildmaterialien von gestern und heute, die Aussagen der Forscher von 1902-1907 im Vergleich zu Beobachtungen dieser Tage ermöglichen seltene Einblicke in die Arbeit moderner Wissenschaftler. Die Ausstellung ist auch ein Ausblick auf das Humboldt Forum: die einzigartigen Objekte, die in den drei analysierten Bauten von Kočo gefunden wurden, werden in dieser Ausstellung und im Humboldt Forum in ihrem neuen Kontext gezeigt. Malereien, Texte und Skulpturen, die in buddhistischen und manichäischen Klöstern zutage kamen, können heute, ebenso wie Architekturteile und alltägliche Dinge, auf neue Weise zu uns sprechen.

 

 

 

 

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Jour fixe im Juni

02. Juni 2016, 19 Uhr

Ort: Museum für Asiatische Kunst, 14195 Berlin, Eingang Lansstraße 8

Eröffnung der Ausstellung

„Schnittmengen. Zeitgenössische Kunst und die Überlieferung“

Zu sehen ist: Luzia Simons, Chrysanthemum 04, 2013, Scanogramm, Fine Art Print auf Awagami Bamboo Papier, Aludibond.Luzia Simons, Chrysanthemum 04, 2013
Scanogramm, Fine Art Print auf Awagami Bamboo Papier, Aludibond
© Luzia Simons | VG Bild-Kunst, courtesy ALEXANDER OCHS PRIVATE

Die Werke von acht Künstlern – Sven Drühl, Jia, Naoko Matsubara, Ônishi Hiroshi, Rhee Jae Yong, kate-hers RHEE, Luzia Simons und Aiko Tezuka – interagieren mit traditionellen Kunstwerken der Ostasiatischen Kunstsammlung. Die Dialoge in den Räumen der ständigen Ausstellung hinterfragen Seh- und Denkweisen, lassen bekannte Objekte in neuem Licht erscheinen und offerieren überraschende Einsichten und Perspektiven.

Die diversen künstlerischen Positionen in der Ausstellung „Schnittmengen: Zeitgenössische Kunst und die Überlieferung“ beziehen alle in der einen oder anderen Weise Inspiration aus formalen und konzeptionellen Eigenheiten ostasiatischer Kunst und stellen gleichzeitig Grenzen in Frage. Eine Vase aus Porzellan wird zu filigranem Geflecht, hinter dekorativer Ordnung erscheint subversiver Sinn.

Das Museum für Asiatische Kunst wird im Januar 2017 schließen, um den Umzug ins Humboldt Forum vorzubereiten. Die Ausstellung markiert gleichzeitig den Abschied aus Dahlem und gibt mit der Präsentation der sehr unterschiedlichen künstlerischen Positionen einen Ausblick auf die vielfältigen, der Gegenwart zugewandten Konzepte im Humboldt Forum.

 

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Jour fixe im Mai

Der Jour fixe am 5. Mai 2016 entfällt auf Grund des Feiertages.

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Jour fixe im April

Donnerstag, 07. April 2016, 19 Uhr

Ort: Kleiner Vortragsraum der Museen Dahlem, Eingang Takustraße 40

Rainald Simon

Lesung und Gespräch mit Rainald Simon

Shijing 詩經: Das altchinesische Buch der Lieder

Das Shijing – das altchinesische Buch der Lieder – ist die älteste Gedichtsammlung Chinas und eines der fünf kanonischen Werke, die laut Überlieferung von Konfuzius zusammengestellt wurden. Die Gedichte aus dem 11. bis 7. Jahrhundert v.Chr. gehören mit Homers Epen zu den ältesten literarischen Zeugnissen der Menschheit und bilden über zwei Jahrtausende hinweg die wichtigste Grundlage für die chinesische Lyrik.

Die 305 Liedtexte liefern dem heutigen Leser einen überraschend lebendigen kulturhistorischen Eindruck der von konfuzianischen Riten geprägten Gesellschaft der Zhōu-Dynastie. Der bisweilen sozialkritische Ton führt uns das Leben der Menschen aus der Bronzezeit vor Augen, die bäuerliche Welt und die korrupten Beamten ebenso wie das ausschweifende Leben des Adels und die chinesische Kochkunst. Bis heute finden sich in chinesischen Redensarten einige Verse aus dem Buch der Lieder.

Die Neuübersetzung von Rainald Simon ist die erste deutsche Gesamtübersetzung des Buchs der Lieder seit Victor von Strauß‘ gereimter Fassung von 1880.

Rainald Simon studierte Sinologie, Politologie, Ostasiatische Kulturwissenschaften und Vietnamistik in Frankfurt am Main und Shanghai; 1982 promovierte er über die frühen Lieder des Su Dongpo. Er arbeitete als Dozent für Chinesisch, ist seit über zwanzig Jahren als Übersetzer tätig und hat zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten zur chinesischen Kulturgeschichte vorgelegt.

Die Moderation des Abends wird Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer, Mitglied unserer Gesellschaft seit ihrer Neugründung, übernehmen. Herr Schmidt-Glintzer war von 1993 bis 2015 Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und zuvor von 1981 bis 1993 Inhaber des Lehrstuhls für Ostasiatische Kultur- und Sprachwissenschaft an der Universität München. Derzeit ist er Direktor des China Centrum Tübingen sowie Senior Research Fellow am Lichtenberg Kolleg der Universität Göttingen. Er wurde bekannt durch seine umfangreiche Geschichte der chinesischen Literatur (1990).

 

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Erstpräsentation einer Schenkung

Donnerstag, 17. März 2016, 18 Uhr

Liebe Mitglieder,

anlässlich der Schenkung ihrer etliche Jahrhunderte, Gattungen und Ländergrenzen überschreitenden Sammlung durch unsere geschätzte Kollegin Dr. Ursula Lienert, erlauben wir uns, Sie zur Erstpräsentation einiger ausgewählter Werke in das Museum für Asiatische Kunst einzuladen. Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen.

Prof. Dr. Klaas Ruitenbeek
Direktor
Museum für Asiatische Kunst

Der Zugang erfolgt über den Eingang in der Takustr. 40.

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Jour fixe im März

Donnerstag, 03. März 2016, 19 Uhr

Ort: Kleiner Vortragsraum der Museen Dahlem, Eingang Takustraße 40

Vortrag
von Frau Gisela Jahn, München
„Inspirationen aus Korea für japanische Keramiker im frühen 20. Jahrhundert“

Im frühen 20. Jahrhundert, nach dem Niedergang der Meiji-Exportkeramik, suchten die japanischen Keramiker nach Anregungen, um einen individuellen Stil zu finden. Ein Teil der jungen japanischen Keramiker-Generation schaute sehnsuchtsvoll und besitzergreifend zugleich nach Korea. Das hatte mit dem erstarkenden National- und Kulturbewusstsein zu tun, das seine Identität nicht mehr in den Entwicklungen der westlichen, sondern in der Rückbesinnung auf die östliche Kultur suchte. Die Keramiker profitierten von ersten kunstgeschichtlichen Forschungen über ostasiatische Keramik allgemein und speziell – die Annektierung Koreas ermöglichte dies – von der Entdeckung der Buncheong-Keramiken und Porzellanen der Joseon-Zeit (1392-1910). Sie avancierten unter anderem dank Yanagi Sôetsus Vermittlung zu neuen Leitbildern, die allerdings auch von kolonialistischen Einstellungen gefärbt waren.

Anhand von Gegenüberstellungen soll gezeigt werden, wie sich Kawai Kanjirô, Hamada Shôji, Tomimoto Kenkichi und andere Keramiker von koreanischen Formen, Dekortechniken, Glasuren sowie Motiv- und Musteranordnungen inspirieren ließen und eigene Aussagen formten.

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