Jour fixe im September

Donnerstag, 03. September 2015, 16 Uhr

Exklusive Führung für die Mitglieder der Gesellschaft
mit der Kunsthistorikerin und führenden Japonismus-Expertin
Dr. Claudia Delank (Autorin von u.a.: ‚Das Imaginäre Japan in der Kunst‘)
durch die aktuelle Sonderausstellung des Bröhan-Museums
„Kimono: Fukumi und Yoko Shimura + Japonismus“
bei ermäßigtem Eintrittspreis von 4 Euro pro Person.
Treffpunkt: am Eingang des Bröhan-Museums (Schloßstraße 1a, 14059 Berlin).
Anmeldung erbeten bei:
Frau Bärbel Kron, Email: dgok@dgok.de oder Tel.: 8301-394 oder Fax: 8301-501.

Nähere Informationen zur Ausstellung finden Sie
unter: http://www.broehan-museum.de/infoseiten/a_kimono.html

Der Jour Fixe in Dahlem entfällt !

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Jour fixe im Juni

Donnerstag, 04. Juni 2015, 19 Uhr

Liebe Mitglieder,
zum Jour fixe im Juni laden wir Sie zu einem neuen Format ein. Zwei junge Absolventinnen des Studiengangs Ostasiatische Kunstgeschichte vom Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin (Lehrstuhl von Frau Prof. Jeong-hee Lee-Kalisch) werden zu den Ergebnissen ihrer Forschung zu Objekten aus der Museumssammlung vortragen.

Martyna Lesniewska:
Die Dämonenkatze als Bildmotiv der Edo-Zeit am Beispiel von Utagawa Kuniyoshis Holzschnittdruck Gojusantsugi Okazaki

Geschichten von übernatürlichen Wesen (yokai), wie Geistern, Dämonen und mystischen Tieren, erfreuten sich während der Edo-Zeit (1615-1868) größter Beliebtheit, indem sie einerseits als Warnung vor menschenfressenden und rachesüchtigen Wesen dienten, andererseits als Unterhaltung der Bevölkerung angesehen wurden. Besonders die Darstellung der Dämonenkatze in ihren verschiedenen Gestalten, wie der sich in der Form wandelnden bakeneko, der bösartigen nekomata oder der leichenfressenden kasha , wurde unter der Tokugawa-Herrschaft ein weit verbreitetes Motiv in Malerei und Holzschnittdruck. Meine Masterarbeit untersucht den motivischen Ursprung, die Festigung und Entwicklung der Darstellung des Dämonentypus der Katze, ausgehend von bedruckten Flugblättern (kawaraban) des 17. Jh. über Darstellungen der sogenannten „Dämonenparade (Hyakki yagyō)“ in Malereien des Künstlers Sawaki Sushi (1707-1772) bis zur Klassifizierung der verschiedenen Dämonen durch den Künstler Toriyama Sekien (1712-1788). Ausgehend vom Holzschnittdruck Gojusantsugi Okazaki von Utagawa Kuniyoshi (1797-1861) aus der Sammlung des Museums für Asiatische Kunst Berlin behandelt dieser Vortrag die Funktion des Katzendämonentypus in Illustrationen des Kabuki-Theaters. Weiterhin wird ihre Etablierung als eigenständiges Motiv und als Bestandteil der Unterhaltungskultur der Edo-Periode, u. a. in den Kabuki-Holzschnittdrucken der Utagawa-Schule betrachtet und ihre gleichzeitige Konnotation mit dem Sujet der „Teufels-Alten“ (onibaba) und der Prostituierten der Vergnügungsviertel analysiert.

Anna-Luise Biernatzki:
Shiokawa Bunrins ‚Glühwürmchen im Mondlicht‘

Shiokawa Bunrin (1808-1877) ist einer der bedeutendsten Künstler im Kyoto der späten Edo- und frühen Meiji-Zeit. Als vielseitiger und experimentierfreudiger Maler hinterließ er ein umfangreiches Gesamtwerk, wobei seine Bilder bisher kaum ausführlicher in der Kunstgeschichte behandelt wurden. Neben atmosphärischen Landschaftsdarstellungen gelten Darstellungen mit dem Motiv des Glühwürmchens als eine besondere Spezialität Bunrins. Die Hängerolle „Glühwürmchen im Mondlicht“ aus der Sammlung des Museums für Asiatische Kunst ist ein Beispiel aus dieser Werkgruppe und wird in diesem Vortrag vorgestellt. Neben Bemerkungen zum Bildmotiv des Glühwürmchens sowie zur malerischen Gestaltung und Wirkung, welche repräsentative Eigenschaften aller Glühwürmchen-Bilder Bunrins sind, werden die Besonderheiten der Berliner Hängerolle hervorgehoben.

Ort: Kleiner Vortragsraum der Museen Dahlem, Eingang Takustr. 40

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Lesung und Gesprächskonzert

Am Sonntag, dem 12. April 2015 endet die Ausstellung
„Matthias Beckmann: Von Tee zu Tee / Museum für Asiatische Kunst“.
Aus diesem Anlass wird der Schriftsteller und Katalogautor Christoph Peters in einer Matinée aus seinem Schlüsselroman „Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln“ lesen, der in fiktionalisierter Form den Bau des Keramikofens von Jan Kollwitz und die Kulturkontakte zwischen Japanern und Deutschen thematisiert.
Ort: Medienraum der Ostasiatischen Kunstsammlung
Zeit: 12 Uhr
Kosten: 5 Euro pro Person

Um 16 Uhr werden dann die beiden Musiker Patrick Urban und Stefan Lenz die Ausstellung mit einem Gesprächskonzert auf der japanischen Bambusflöte (Shakuhachi) ausklingen lassen.

Auch der Künstler Matthias Beckmann wird an jenem Tag anwesend sein.

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Jour fixe im März

Donnerstag, 05. März 2015, 19 Uhr

Vortrag
von Dr. Ching-Ling Wang,
Kurator für alte chinesische Kunst am Museum für Asiatische Kunst

Holländische Bilder auf einem chinesischen Holzschnittdruck
des 18. Jahrhunderts

Ort: Kleiner Vortragssaal der Museen Dahlem, Eingang Takustr. 40

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Jour fixe im Februar

Donnerstag, 05. Februar 2015, 19 Uhr

Der Jour fixe findet im Archivraum der Ostasiatischen Kunstsammlung (Eingang Takustr. 40) statt.

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Jour fixe im Dezember

Donnerstag, 04. Dezember 2014, 19 Uhr

Eröffnung der Ausstellung
Matthias Beckmann: Von Tee zu Tee
Ort: Museum für Asiatische Kunst, Lansstr. 8, 14195 Berlin

Begrüßung:
Klaas Ruitenbeek
Direktor, Museum für Asiatische Kunst

Einführung:
Alexander Hofmann
Kurator, Museum für Asiatische Kunst

Musik:
Patrick Urban
Shakuhachi (japanische Bambusflöte)

VERANSTALTUNGEN IM RAHMEN DER AUSSTELLUNG:

Sonntag, 18. Januar 2015, 16 Uhr
Shakuhachi-Kai, Konzert von Patrick Urban
Eintritt frei

Samstag, 14. Februar 2015, 14 Uhr und 16 Uhr
Öffentliche Teezeremonie der Urasenke-Schule Berlin
Begrenzte Teilnehmerzahl, nur nach Anmeldung
unter: service@smb.museum oder Tel. 030-266424242 (Mo-Fr 9-16 Uhr)
Kosten: 10 Euro, zuzüglich Museumseintritt

Samstag, 21. März 2015, 15 Uhr
Tee trinken, Zen zeichnen, Keramik kontemplieren
mit dem Schriftsteller Christoph Peters,
dem Zeichner Matthias Beckmann
und dem Kurator Alexander Hofmann
Maximal 8 Teilnehmer, Kosten: 50 Euro
Anmeldung: dgok@dgok.de

Sonntag, 12. April 2015, 12 Uhr
Lesung mit Christoph Peters
Kosten: 5 Euro, zuzüglich Museumseintritt

Sonntag, 12. April, 16 Uhr
Shakuhachi-Kai, Konzert von Patrick Urban
Eintritt frei

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Neue Rubrik im Aufbau

Liebe Mitglieder, liebe interessierte Leser,
an dieser Stelle werden ab dem Frühjahr 2015 kleine Beiträge zum und um das Thema der Ostasiatischen Kunst erscheinen. Diese Rubrik ist noch im Aufbau mit der tatkräftigen Unterstützung von Herrn Butz. Wir bitten um etwas Geduld.
Das Redaktionsteam der DGOK & dem Museum für Asiatische Kunst, Berlin

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Jour fixe im November

Donnerstag,  06. November 2014, 19 Uhr

Jahresmitgliederversammlung

Ort: Kleiner Vortragssaal der Museen Dahlem, Eingang Takustr. 40

 

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Jour fixe im Oktober

Donnerstag,  02. Oktober 2014, 19 Uhr

Es wird der Film „Felix Tikotin. A Life Devoted to Japanese Art” von Santje Kramer
(2013, 76 Min., in Niederländisch und Englisch mit englischen Untertiteln) gezeigt.

Ort: Kleiner Vortragssaal der Museen Dahlem, Eingang Takustr. 40

Der Film ist der ungewöhnlichen Lebensgeschichte von Felix Tikotin (1893 – 1986) gewidmet. Der jüdische Kunsthändler und Sammler japanischer Kunst, Bonvivant und  Kosmopolit  betrieb zwischen den Weltkriegen eine Galerie in Berlin am Kurfürstendamm und gründete nach dem Krieg das Tikotin Museum für Japanische Kunst in Haifa, Israel.

Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit der Kölner Kunsthändlerin Trudel Klefisch statt, die Felix Tikotin persönlich kannte und als Zeitzeugin den Film mit einigen Erfahrungsberichten ergänzen wird.

Maßgeblich am Film hat Jaron Borensztajn, der in Amsterdam lebende Enkel von Felix Tikotin, mitgewirkt. Er nimmt live am Gespräch per Skype-Schaltung teil.

Moderation: Dr. Claudia Delank, Galeristin und Kuratorin für Kunst aus Japan und Europa in Berlin.

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Jour fixe im September

Donnerstag, 04. September 2014, 19 Uhr

Vortrag
von Frau Barbara Piert-Borgers, Restauratorin, Köln:
„Zur Restaurierung eines chinesischen Kabinettschränkchens aus der
Brandenburgisch-Preußischen Kunstkammer“

Ort: Kleiner Vortragsraum der Museen Dahlem, Eingang Takustr. 40

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