Jour fixe im Juni

Donnerstag 1. Juni 2017,  19 Uhr

Vortrag

von Dr. Alexander Hofmann
Kurator für die Kunst aus Japan – Museum für Asiatische Kunst

zu einem Fächeralbum aus der Sammlung des Mediziners Hans Paul Bernhard Gierke (1847-1886, in Japan 1876-1879)

Das Album ist in Museumsbesitz und wird aus diesem Anlass zu sehen sein. Es enthält 10 Fächerbilder mit Aufschriften des bedeutenden Malers Kano Tan’yu (1602-1674), welche die Fächer diversen Malern des 16. und frühen 17. Jahrhunderts zuschreiben.

Ort: Kleiner Vortragsraum, Takustraße 40, 14195 Berlin

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Leopold Reidemeister zum Gedenken – 30. Todestag

Am Sonntag, dem 11. Juni 2017 jährt sich der Todestag des großen Museumsmannes
Leopold Reidemeister zum 30. Male. Die Deutsche Gesellschaft für Ostasiatische Kunst nimmt dies zum Anlass, an diesem Tage an seinem Grabe auf dem Waldfriedhof Dahlem seiner zu gedenken.

Leopold Reidemeister (1900-1987) trat 1924 den Museumsdienst als Volontär bei Otto Kümmel in der Ostasiatischen Kunstsammlung an. Über nahezu zwei Jahrzehnte wirkte er dort mit großer Tatkraft – zuletzt als deren Leiter. An der Seite von Otto Kümmel und William Cohn trug er wesentlich zur Blüte der Sammlung bei. Nach dem Kriege war es dann Reidemeister, der es in seiner Rolle als Generaldirektor der Westberliner Staatlichen Museen (von 1957 bis 1965) vermochte, mit wichtigen Neuankäufen und der Sicherung des Überkommenen das Museum unter Leitung von Roger Goepper wieder zu begründen.

Im Jahre 2017 jährt sich auch zum 50. Male die von Leopold Reidemeister und dem Maler Karl Schmidt-Rottluff verwirklichte Begründung des Brücke Museums. Das Brücke Museum und sein Freundeskreis ehrt aus diesem Anlass seinen langjährigen Gründungsdirektor Leopold Reidemeister mit einem Aufsatzband, der in diesem Sommer bei Hirmer erscheinen wird. Einer der Beiträge würdigt auch die Verdienste von Leopold Reidemeister im Zusammenhang mit dem wechselvollen Schicksal der Ostasiatischen Kunstsammlung vor und nach dem Kriege (Herbert Butz: „In den Fernen Osten emigriert“ – Leopold Reidemeister und die Ostasiatische Kunstsammlung).

Das stille Gedenken anlässlich des 30. Todestages findet am
Sonntag, dem 11. Juni 2017, um 11 Uhr, auf dem Waldfriedhof Dahlem statt.

Alle Mitglieder sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
Treffpunkt: Haupteingang Waldfriedhof Dahlem, Hüttenweg 47, 14195 Berlin

Max Kaus, Porträt Leopold Reidemeister 1975
Öl auf Leinwand, 97,5 x 97,3 cm
Brücke Museum, Schenkung aus Privatbesitz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sonderdruck „Eboshiori“

Liebe Mitglieder,

dieser Tage haben Sie nicht wie sonst nur ein Heft der OZ zugesandt bekommen, sondern dazu einen Sonderdruck, der unter dem Titel „Eboshiori“ die neuentdeckte, wichtige japanische Querrolle „Der Hutmacher“ in unserem Museum vorstellt.

Ursprünglich war es geplant die Transkription des japanischen Textes ins Deutsche von Kimiko Sakai und Professor Melanie Trede auf 2 Hefte zu verteilen. Es erschien uns aber schöner und hilfreicher, beide Teile in einem Heft zusammen zu fassen, und wir danken der Druckerei Mundschenk und Britta Paulich sehr für ihre große Unterstützung und Sorgfalt.

Ich darf Sie darauf hinweisen, dass dieser Sonderdruck für 15 € käuflich zu erwerben ist, ein schönes Geschenk für andere Japanbegeisterte, die Freude daran haben, die Erzählung „Der Hutmacher“ nicht nur in Abbildungen zu sehen,  sondern die Episode aus der dramatisierten Lebensgeschichte des Kriegers und tragischen Helden Minamoto no Yoshitsune zu lesen.

Herzlich Mayen Beckmann

 

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Jour fixe im Mai

Donnerstag, 04. Mai 201718 Uhr

Führung durch die Ausstellung

 „Schriftbilder – Bilderschrift. Chinesisches Plakat- und Buchdesign heute“

Die Ausstellung gewährt einen ersten umfassenden Einblick in die junge Szene des Grafikdesign, die sich in China und Hongkong in den letzten zwanzig Jahren etabliert und wachsende internationale Anerkennung erlangt hat. Internationale Bildsprachen sind in diesen Arbeiten mit der Tradition kalligraphischer Schriftkultur verbunden und haben eine eigene chinesische Moderne hervorgebracht. Es werden über 150 Plakate und Bücher von rund 50 Designern aus den verschiedensten Regionen Chinas präsentiert. Aus Anlass der Ausstellung ist eine umfangreiche Publikation erschienen, gestaltet von Jianping He, dem Initiator der Ausstellung. Die Ausstellung ist eine Übernahme aus dem Folkwang Museum in Essen.

Ort/Treffpunkt:

Eingang zu den Sonderausstellungshallen am Kulturforum,

Matthäikirchplatz, 10785 Berlin

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Jour fixe im April

Donnerstag, 06. April 2017, 19 Uhr

Besuch der Sammlung Feuerle,

die in einem umgebauten Bunker am Halleschen Ufer
internationale zeitgenössische Kunst zusammen mit
aristokratischen Möbeln aus China und Skulpturen
aus Südostasien präsentiert.

Ort/Treffpunkt:
Eingang zur Sammlung, Hallesches Ufer 70, 10963 Berlin

 Eintrittspreis: 18 Euro

 Anmeldung erbeten unter:
dgok@dgok.de oder Tel. 030-8301-394

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Vortrag

Freitag, 17. Februar 2017, 18 Uhr

Vortrag von Dr. Clarissa von Spee

zum Thema „Das Cleveland Museum of Art und seine Asien-Sammlung“

Ort: Kleiner Vortragsraum, Eingang Takustraße 40

Dr. von Spee promovierte 2003 in Heidelberg mit der Dissertation “Wu Hufan – A Twentieth Century Art Connoisseur in Shanghai” (Buchausgabe Berlin, 2008).

2008-2016 war sie Curator, Chinese and Central Asian collections im Department of Asia des British Museum. Seit 2016 ist sie Curator of Chinese Art and Head of the Department of Asian Art am Cleveland Museum of Art, USA.

Dr. Clarissa von Spee hat viele Ausstellungen kuratiert, z. B. im British Museum 2010 „The Printed Image in China: from the 8th to the 21st centuries”, 2012 „Modern Chinese Ink Paintings“ sowie 2014, zusammen mit Direktor Neil MacGregor, „Germany – Memories of a Nation“ (2016 auch im Martin-Gropius-Bau in Berlin gezeigt). 2013 war sie an der Schau „Passionen einer eleganten Dame – Asiatische Textilien der Sammlung Hammonds“ in unserem Museum maßgeblich beteiligt.

Das Cleveland Museum besitzt eine der eine der qualitativ hochkarätigsten Sammlungen Asiatischer Kunst weltweit. Beim Aufbau der Sammlung spielte Sherman E. Lee (seit 1952 Kurator; 1958-1983 Direktor) eine bedeutende Rolle.

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Jour fixe im Februar

Donnerstag, 02. Februar 2017, 19 Uhr

Ort: Kleiner Vortragsraum, Eingang Takustraße 40

Präsentation zum chinesischen Neujahr

„Festlicher Empfang – Ein anonymes Großgemälde der späten Qing-Zeit“

Dr. Renata Fu-sheng Franke präsentiert 12 originale Hängerollen

aus dem Nachlass ihrer Mutter Chün-yin Franke-Hu.

Im Anschluss kleiner Neujahrsempfang

Glück, Gesundheit und Wohlergehen im Jahr des Hahns!

Hahn 2017

Itô Jakuchû (1716 – 1800)
Hühner und Bambus, Stellschirm (Detail)
Sammlung Klaus F. Naumann
© Museum für Asiatische Kunst
Foto Jürgen Liepe

 

 

 

 

 

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Jour fixe im Januar

Liebe Mitglieder,

verbunden mit den besten Wünschen für ein gesundes, friedliches und glückliches neues Jahr laden wir sie hiermit zu unserem ersten Jour fixe des Jahres am Donnerstag, 5. Januar, um 19 Uhr in das Museum ein. Wir treffen uns am gewohnten Ort in der Takustr. 40.
Wir möchten Ihnen einen Ausblick auf die vielfältigen Aktivitäten des neuen Jahres geben und Sie herzlich einladen, sich von den Ausstellungen des Dahlemer Standorts zu verabschieden. Noch bis zum kommenden Sonntag haben Sie die letztmalige Gelegenheit zum Rundgang in den Dauer- und Wechselausstellungen des Museums in Dahlem. Wie Ihnen bekannt sein dürfte, schließt das Museum für Asiatische Kunst nach dem 8. Januar.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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Mitgliederversammlung 2016

Liebe Mitglieder,

unsere Mitgliederversammlung 2016 findet
am Donnerstag, 1. Dezember 2016 um 19 Uhr statt.

Ort: Kleiner Vortragssaal der Museen Dahlem, Eingang Takustraße 40, 14195 Berlin

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Jour fixe im November

Donnerstag, 3. November 2016, 18.30 Uhr

Liebe Mitglieder,

zum Jour Fixe November laden wir Sie im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Berlin ausnahmsweise bereits um 18.30 Uhr sehr herzlich ein.

Vortrag

von Martina Wagner-Onishi

Die Referentin bietet uns  unter dem Titel
„Die Farbe Blau im Werk von Onishi Hiroshi“
einen Einblick in das Lebenswerk des Künstlers, von dem derzeit Arbeiten in der Ausstellung „Schnittmengen“ präsentiert werden. Frau Wagner-Onishi studierte Freie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, wo sie 1993 Onishi Hiroshi kennen lernte.

Zum Vortrag:

Die Farbe Blau zieht sich durch alle Schaffensperioden des Künstlers Onishi Hiroshi (1961-2011). Vor allem in seinem Spätwerk, als er ausschließlich das Mineral Lapislazuli aus Afghanistan für seine Werke verwendete, wurde die Farbe zum wesentlichen Ausdrucksmittel seines Schaffens. Neben biografischen Aspekten wird seine allmähliche Hinwendung von der europäischen Ölmaltechnik zu traditionellen japanischen Darstellungsweisen erläutert. Zudem werden in einigen Fällen Verbindungen zu gesellschaftlichen Entwicklungen in Japan aufgezeigt und schließlich die Hintergründe der in der Ausstellung gezeigten Teeutensilien dargestellt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und erwarten Sie im Vortragssaal Takustr. 40 (zugänglich über den Direktionseingang des Museums), 14195 Berlin.

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