Jour fixe im Mai

Donnerstag, 04. Mai 201718 Uhr

Führung durch die Ausstellung

 „Schriftbilder – Bilderschrift. Chinesisches Plakat- und Buchdesign heute“

Die Ausstellung gewährt einen ersten umfassenden Einblick in die junge Szene des Grafikdesign, die sich in China und Hongkong in den letzten zwanzig Jahren etabliert und wachsende internationale Anerkennung erlangt hat. Internationale Bildsprachen sind in diesen Arbeiten mit der Tradition kalligraphischer Schriftkultur verbunden und haben eine eigene chinesische Moderne hervorgebracht. Es werden über 150 Plakate und Bücher von rund 50 Designern aus den verschiedensten Regionen Chinas präsentiert. Aus Anlass der Ausstellung ist eine umfangreiche Publikation erschienen, gestaltet von Jianping He, dem Initiator der Ausstellung. Die Ausstellung ist eine Übernahme aus dem Folkwang Museum in Essen.

Ort/Treffpunkt:

Eingang zu den Sonderausstellungshallen am Kulturforum,

Matthäikirchplatz, 10785 Berlin

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Jour fixe im April

Donnerstag, 06. April 2017, 19 Uhr

Besuch der Sammlung Feuerle,

die in einem umgebauten Bunker am Halleschen Ufer
internationale zeitgenössische Kunst zusammen mit
aristokratischen Möbeln aus China und Skulpturen
aus Südostasien präsentiert.

Ort/Treffpunkt:
Eingang zur Sammlung, Hallesches Ufer 70, 10963 Berlin

 Eintrittspreis: 18 Euro

 Anmeldung erbeten unter:
dgok@dgok.de oder Tel. 030-8301-394

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Vortrag

Freitag, 17. Februar 2017, 18 Uhr

Vortrag von Dr. Clarissa von Spee

zum Thema „Das Cleveland Museum of Art und seine Asien-Sammlung“

Ort: Kleiner Vortragsraum, Eingang Takustraße 40

Dr. von Spee promovierte 2003 in Heidelberg mit der Dissertation “Wu Hufan – A Twentieth Century Art Connoisseur in Shanghai” (Buchausgabe Berlin, 2008).

2008-2016 war sie Curator, Chinese and Central Asian collections im Department of Asia des British Museum. Seit 2016 ist sie Curator of Chinese Art and Head of the Department of Asian Art am Cleveland Museum of Art, USA.

Dr. Clarissa von Spee hat viele Ausstellungen kuratiert, z. B. im British Museum 2010 „The Printed Image in China: from the 8th to the 21st centuries”, 2012 „Modern Chinese Ink Paintings“ sowie 2014, zusammen mit Direktor Neil MacGregor, „Germany – Memories of a Nation“ (2016 auch im Martin-Gropius-Bau in Berlin gezeigt). 2013 war sie an der Schau „Passionen einer eleganten Dame – Asiatische Textilien der Sammlung Hammonds“ in unserem Museum maßgeblich beteiligt.

Das Cleveland Museum besitzt eine der eine der qualitativ hochkarätigsten Sammlungen Asiatischer Kunst weltweit. Beim Aufbau der Sammlung spielte Sherman E. Lee (seit 1952 Kurator; 1958-1983 Direktor) eine bedeutende Rolle.

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Jour fixe im Februar

Donnerstag, 02. Februar 2017, 19 Uhr

Ort: Kleiner Vortragsraum, Eingang Takustraße 40

Präsentation zum chinesischen Neujahr

„Festlicher Empfang – Ein anonymes Großgemälde der späten Qing-Zeit“

Dr. Renata Fu-sheng Franke präsentiert 12 originale Hängerollen

aus dem Nachlass ihrer Mutter Chün-yin Franke-Hu.

Im Anschluss kleiner Neujahrsempfang

Glück, Gesundheit und Wohlergehen im Jahr des Hahns!

Hahn 2017

Itô Jakuchû (1716 – 1800)
Hühner und Bambus, Stellschirm (Detail)
Sammlung Klaus F. Naumann
© Museum für Asiatische Kunst
Foto Jürgen Liepe

 

 

 

 

 

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Jour fixe im Januar

Liebe Mitglieder,

verbunden mit den besten Wünschen für ein gesundes, friedliches und glückliches neues Jahr laden wir sie hiermit zu unserem ersten Jour fixe des Jahres am Donnerstag, 5. Januar, um 19 Uhr in das Museum ein. Wir treffen uns am gewohnten Ort in der Takustr. 40.
Wir möchten Ihnen einen Ausblick auf die vielfältigen Aktivitäten des neuen Jahres geben und Sie herzlich einladen, sich von den Ausstellungen des Dahlemer Standorts zu verabschieden. Noch bis zum kommenden Sonntag haben Sie die letztmalige Gelegenheit zum Rundgang in den Dauer- und Wechselausstellungen des Museums in Dahlem. Wie Ihnen bekannt sein dürfte, schließt das Museum für Asiatische Kunst nach dem 8. Januar.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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Mitgliederversammlung 2016

Liebe Mitglieder,

unsere Mitgliederversammlung 2016 findet
am Donnerstag, 1. Dezember 2016 um 19 Uhr statt.

Ort: Kleiner Vortragssaal der Museen Dahlem, Eingang Takustraße 40, 14195 Berlin

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Jour fixe im November

Donnerstag, 3. November 2016, 18.30 Uhr

Liebe Mitglieder,

zum Jour Fixe November laden wir Sie im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Berlin ausnahmsweise bereits um 18.30 Uhr sehr herzlich ein.

Vortrag

von Martina Wagner-Onishi

Die Referentin bietet uns  unter dem Titel
„Die Farbe Blau im Werk von Onishi Hiroshi“
einen Einblick in das Lebenswerk des Künstlers, von dem derzeit Arbeiten in der Ausstellung „Schnittmengen“ präsentiert werden. Frau Wagner-Onishi studierte Freie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, wo sie 1993 Onishi Hiroshi kennen lernte.

Zum Vortrag:

Die Farbe Blau zieht sich durch alle Schaffensperioden des Künstlers Onishi Hiroshi (1961-2011). Vor allem in seinem Spätwerk, als er ausschließlich das Mineral Lapislazuli aus Afghanistan für seine Werke verwendete, wurde die Farbe zum wesentlichen Ausdrucksmittel seines Schaffens. Neben biografischen Aspekten wird seine allmähliche Hinwendung von der europäischen Ölmaltechnik zu traditionellen japanischen Darstellungsweisen erläutert. Zudem werden in einigen Fällen Verbindungen zu gesellschaftlichen Entwicklungen in Japan aufgezeigt und schließlich die Hintergründe der in der Ausstellung gezeigten Teeutensilien dargestellt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und erwarten Sie im Vortragssaal Takustr. 40 (zugänglich über den Direktionseingang des Museums), 14195 Berlin.

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Jour fixe im Oktober

Donnerstag, 6. Oktober 2016, 19 Uhr

Vortrag

Antje Papist-Matsuo, Kunsthistorikerin und Spezialistin für ostasiatische Lackkunst, wird über japanische Exportlacke sprechen und sich dabei vor allem auf die Ausstellung „Brückenschlag von Ost nach West – Japanischer Exportlack aus vier Jahrhunderten“ beziehen. Die von der Vortragenden kuratierte Schau war von April bis Juli 2016 im Museum für Lackkunst in Münster zu sehen. Es kommen Objekte aus deutschen Museen und deutschen Privatsammlungen zur Abbildung.

Ort: Vortragssaal Takustraße 40, 14195 Berlin

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Jour fixe im September

Liebe Mitglieder,
der Jour fixe September findet am Dienstag, 6. September 2016 um 18 Uhr statt.

Eröffnung der Ausstellung
Die Ruinen von Kočo: Spuren von Holzarchitektur der alten Seidenstraße
(07.09.2016 bis 08.01.2017)
Ort:
Museum für Asiatische Kunst, Eingang Lansstraße 8, 14195 Berlin

Kloster Beta in der Ruinenstadt Kočo, Xinjiang, China im Jahr 2015Kloster Beta in der Ruinenstadt Kočo, Xinjiang, China im Jahr 2015
© Foto: Lilla Russell-Smith

Über 100 Jahre nach der Rückkehr der letzten Berliner Forscher aus Zentralasien (1914) können unter den Funden von damals immer noch großartige Entdeckungen gemacht werden. Bemalte und teilweise mit buddhistischen Texten beschriftete Holzbalken, die Albert Grünwedel 1903 mitbrachte und damit vor ihrer Verwendung als Feuerholz rettete, konnten jetzt als Teile von einer Decken- und Türkonstruktion identifiziert werden. Diese Entdeckung führte Mitarbeiter unseres Museums nach Xinjiang in die Tempelstadt Kočo (Chinesisch: Gaochang) in der Nähe von Turfan, im Xinjiang Autonomes Gebiet, China. Dort suchten sie nach Spuren von Holzarchitektur und analysierten Berichte und Fotoaufnahmen der drei Turfan-Expeditionen mit heute noch sichtbaren Strukturen vor Ort. Dieses von der Gerda Henkel Stiftung geförderte Projekt führte zu einem neuen Verständnis von Klosterbauten, das in dieser Ausstellung demonstriert wird.

Die Dokumentation der Bildmaterialien von gestern und heute, die Aussagen der Forscher von 1902-1907 im Vergleich zu Beobachtungen dieser Tage ermöglichen seltene Einblicke in die Arbeit moderner Wissenschaftler. Die Ausstellung ist auch ein Ausblick auf das Humboldt Forum: die einzigartigen Objekte, die in den drei analysierten Bauten von Kočo gefunden wurden, werden in dieser Ausstellung und im Humboldt Forum in ihrem neuen Kontext gezeigt. Malereien, Texte und Skulpturen, die in buddhistischen und manichäischen Klöstern zutage kamen, können heute, ebenso wie Architekturteile und alltägliche Dinge, auf neue Weise zu uns sprechen.

 

 

 

 

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Jour fixe im Juni

02. Juni 2016, 19 Uhr

Ort: Museum für Asiatische Kunst, 14195 Berlin, Eingang Lansstraße 8

Eröffnung der Ausstellung

„Schnittmengen. Zeitgenössische Kunst und die Überlieferung“

Zu sehen ist: Luzia Simons, Chrysanthemum 04, 2013, Scanogramm, Fine Art Print auf Awagami Bamboo Papier, Aludibond.Luzia Simons, Chrysanthemum 04, 2013
Scanogramm, Fine Art Print auf Awagami Bamboo Papier, Aludibond
© Luzia Simons | VG Bild-Kunst, courtesy ALEXANDER OCHS PRIVATE

Die Werke von acht Künstlern – Sven Drühl, Jia, Naoko Matsubara, Ônishi Hiroshi, Rhee Jae Yong, kate-hers RHEE, Luzia Simons und Aiko Tezuka – interagieren mit traditionellen Kunstwerken der Ostasiatischen Kunstsammlung. Die Dialoge in den Räumen der ständigen Ausstellung hinterfragen Seh- und Denkweisen, lassen bekannte Objekte in neuem Licht erscheinen und offerieren überraschende Einsichten und Perspektiven.

Die diversen künstlerischen Positionen in der Ausstellung „Schnittmengen: Zeitgenössische Kunst und die Überlieferung“ beziehen alle in der einen oder anderen Weise Inspiration aus formalen und konzeptionellen Eigenheiten ostasiatischer Kunst und stellen gleichzeitig Grenzen in Frage. Eine Vase aus Porzellan wird zu filigranem Geflecht, hinter dekorativer Ordnung erscheint subversiver Sinn.

Das Museum für Asiatische Kunst wird im Januar 2017 schließen, um den Umzug ins Humboldt Forum vorzubereiten. Die Ausstellung markiert gleichzeitig den Abschied aus Dahlem und gibt mit der Präsentation der sehr unterschiedlichen künstlerischen Positionen einen Ausblick auf die vielfältigen, der Gegenwart zugewandten Konzepte im Humboldt Forum.

 

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