Die Geschichte

Alles beginnt mit Wilhelm von Bode

Der Vision und dem Wagemut Wilhelm von Bodes (1845 – 1929, Abb. 1) verdankt die Ostasiatische Kunstsammlung ihre Gründung am 8. November 1906. Es war das Bestreben dieses legendären Generaldirektors der zunächst Königlichen, dann Staatlichen Museen zu Berlin, den Museen der europäischen Kunst in Berlin ebenbürtige Institutionen der außereuropäischen Kulturen gegenüberzustellen.
Abb1.1
Es war auch Wilhelm von Bode, der Otto Kümmel (1874 – 1952, Abb. 2), den ersten Direktor der jungen Sammlung, schon sehr früh anspornte, die Gründung eines Museumsvereins zu betreiben. Dies sollte allerdings erst 1926 gelingen, zwei Jahre nachdem die Ostasiatische Kunstsammlung erstmals in eigenen Räumen mit einer Aufsehen erregenden Präsentation im Erdgeschoß des Museums in der Prinz-Albrecht-Straße (Abb. 3), dem ehemaligen Kunstgewerbemuseum (heute Martin-Gropius-Bau),
Abb3 eröffnet werden konnte. Die erfolgreiche Inauguration der Schausammlung des Museums im Rücken war die Zeit reif für die Gründung des Museumsvereins. Der Gründungsaufruf trug klangvolle Namen wie die von Wilhelm von Bode, Max Liebermann, Emil Orlik, dem Staatsminister Carl Heinrich Becker, dem Sinologen Otto Franke, dem Schauspieler Paul Wegener, von Gustav Krupp von Bohlen und Halbach sowie von Paul von Mendelssohn-Bartholdy.

Gründung der Gesellschaft  |  Die Gründungsversammlung mit 61 Teilnehmern fand unter Vorsitz von Herbert von Klemperer (1878 – 1952) im Hörsaal der im Nachbargebäude des ‚Museums in der Prinz-Albrecht-Straße‘ untergebrachten, von Curt Glaser (1879 – 1943) geleiteten Staatlichen Kunstbibliothek am 23. Januar 1926 statt. Von Klemperer, Sohn Gustav von Klemperers, einem Mitinhaber der Dresdner Bank, war seit 1908 Mitglied, ab 1928 Vorsitzender des Vorstandes der Berliner Maschinenbau AG. Wie viele Persönlichkeiten jener Jahre – vor allem aus dem Kreis des jüdischen Großbürgertums – sammelte er mit Leidenschaft chinesische Kunst und war auch Fördermitglied der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst. Es war nicht zuletzt ihm zu verdanken, dass die Gesellschaft dermaßen rasch zu großer Blüte gelangte, machte er doch wie sich Leopold Reidemeister ausdrückte „in seinem großen Bekanntenkreis die Mitgliedschaft zum gesellschaftlichen Obligo”. Am 29. April 1938 sollte er – als Folge der Judenverfolgung durch das NS-Regime – auf eigenen Antrag wie es damals hieß – aus der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst austreten. 1939 emigrierte er nach England, ging 1946 in die USA und verstarb 1952 in New York.

Zur Gründung der Gesellschaft und ihrer Vorgeschichte gab der 2. Vorsitzende, Herbert von Klemperer, anlässlich des zehnjährigen Bestehens rückblickend einige Hinweise. Er schrieb dazu in der Ostasiatischen Zeitschrift, die bereits seit 1912 bestand und ab 1929 als Organ der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst in zweimonatlicher Folge erschien: „Es war ein alter, weit zurückgehender Plan von zwei oder drei Männern, eine Gesellschaft zu gründen, welche in Anlehnung an die Ostasiatische Abteilung der staatlichen Museen den Freunden der ostasiatischen Kunst einen Sammelpunkt und den leitenden Herren des Museums einen Rahmen für ihre außerdienstlichen Arbeiten bieten sollte. Doch die Zeiten waren schlecht und wurden immer schlechter: Krieg, Revolution, Inflation, Deflation – aber schließlich sagte man sich: Wenn wir noch länger warten, werden die Zeiten so schlecht, dass die Gesellschaft nie zustande kommen wird. So schritt man im Januar 1926 mit viel Mut – und ebensoviel Angst ob des Erfolges zur Tat.”
Auf der Tagesordnung der Gründungsversammlung standen nach den Mitteilungen des Vorsitzenden des Arbeitsausschusses die Beschlussfassung über die Satzungen und die Wahl des Vorstandes. Zweck und wichtige Ziele der auch nach der Wiederbegründung 1990 noch immer weitgehend gültigen, 1926 beschlossenen Satzung, hatten folgende Kernpunkte:

Zweck der Gesellschaft ist die Verbreitung und Vertiefung der Kenntnis und des Verständnisses ostasiatischer Kunst in den deutschsprachigen Ländern. Ihre Ziele sucht die Gesellschaft in gemeinsamer Arbeit mit ähnlichen schon bestehenden in- und ausländischen Vereinigungen und mit auswärtigen Forschern und Kennern zu erreichen durch Veranstaltung von Vorträgen, Vorführung, Besprechung und Begutachtung von ostasiatischen Kunstwerken, Vorlegung und Besprechung von Kunstliteratur, Hilfe für die Mitglieder bei der Bestimmung und Katalogisierung ostasiatischer Kunstwerke, Besichtigung von Sammlungen, Veranstaltung von Ausstellungen u.a.

Zum 1. Vorsitzenden wurde Wilhelm Solf (1862 – 1936, Abb. 4/5), der deutsche Botschafter in Tokyo, zum 2. Vorsitzenden Herbert von Klemperer gewählt. Das spätere Ehrenmitglied Solf sollte das Amt von 1926 bis zu seinem Tode im Jahre 1936 innehaben. Er war von 1920 bis 1928 Botschafter in Japan. Von 1929 bis 1934 war er dann auch Präsident des im Berliner Stadtschloss untergebrachten Japaninstituts. Solf war ein leidenschaftlicher Sammler japanischer Holzschnitte, vor allem von Werken aus der letzten Periode der japanischen Holzschnittkunst bis hin zu Moderne. Er pflegte zudem zwei Spezialgebiete, die bis dato verhältnismäßig wenig Beachtung gefunden haben, einmal die sogenannten Surimono und die sehr seltenen Kalenderblätter. Zwei in der Sammlung des Museums befindliche Holzschnitt-Porträts von ihm in Ukiyo-e Tradition hat Natori Shunsen (1886 – 1960), berühmt für seine Schauspielerporträts, geschaffen.
Abb4-5

In den Vorstand wurden als erster und zweiter Schriftführer Otto Kümmel, der Direktor der Ostasiatischen Kunstsammlung und spätere Generaldirektor der Staatlichen Museen und sein Mitarbeiter, William Cohn (1880 – 1961, Abb. 6), gewählt.
Abb-6

Zum Ehrenmitglied wurde bei der Gründungsversammlung der in Gräfentonna bei Gotha geborene Friedrich Hirth (Abb. 7), Professor Emeritus der Columbia-Universität in New York, einer der Begründer der ostasiatischen Kunstwissenschaft gewählt. Eine Präsentation seiner chinesischen Bilder im Königlich Zoologischen und Anthropologisch-ethnographischen Museum in Dresden im Jahre 1897 stellte die erste Ausstellung chinesischer Malerei in Deutschland dar. Seine Sammlung chinesischer Seladone hat sich auf Schloss Friedenstein in Gotha erhalten.

Im Jahr darauf – am 18. Januar 1927 – wurde auch Wilhelm von Bode zum Ehrenmitglied der Gesellschaft ernannt und antwortete am 3. Februar 1927 wie folgt: „Dem Vorstand der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst sage ich meinen aufrichtigen Dank für die Mitteilung, dass diese Gesellschaft, deren Begründung mich sehr erfreut hat, mich zu ihrem Ehrenmitglied ernannt hat. Leider erhielt ich gleichzeitig mit Ihrer ehrenvollen Mitteilung auch die Nachricht vom Tode Ernst Grosses in Freiburg i. Br. Nicht mir, sondern diesem trefflichen Mann hätte die Ernennung zum Ehrenmitglied gebührt, denn er hat mich erst darauf aufmerksam gemacht, dass die Begründung einer ostasiatischen Kunstsammlung noch möglich sei; er ist auf meinen Wunsch nach Japan und später nach China gegangen, um dort für unsere Museen zu sammeln. Ihm verdanken wir, dass seine Mutter ihre von ihm zusammengebrachte treffliche ostasiatische Sammlung unseren Museen vermacht hat. Hoffentlich finden Sie eine Form, durch die dem ausgezeichneten Kenner der ostasiatischen Kunst, der zugleich Deutschlands hervorragendster Ethnologe war, die Anerkennung für seine großen Verdienste auch post mortem noch zum Ausdruck gebracht wird. Mit den besten Wünschen für Ihre Gesellschaft, die ja jetzt auch die meinige geworden ist, zeichne ich ganz ergebenst W. v. Bode.”
Abb7-8

Die Gesellschaft regierte sehr rasch und machte den großen Freiburger Gelehrten und Sammler Ernst Grosse (Abb. 8), der am 26. Januar 1927 allzu früh gestorben war, am 8. März post mortem zu ihrem dritten Ehrenmitglied. Curt Glaser hielt den Nachruf auf seinen Freund Grosse, der auch in den Mitteilungen der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst vom 4. April 1927 abgedruckt wurde.
Wilhelm Solf, der 1. Vorsitzende, verstarb am 6. Februar 1936 und wurde posthum zum
4. Ehrenmitglied der Gesellschaft ernannt. Sein Nachfolger im Amt des deutschen Botschafters in Japan, Dr. Herbert von Dirksen (1882 – 1955), ebenfalls leidenschaftlicher Sammler ostasiatischer Kunst, folgte Solf auch in seiner Funktion als 1.Vorsitzender der Gesellschaft nach, das er seit 1937 innehatte.

Aktivitäten der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst  |  Die erste ordentliche Versammlung der Gesellschaft nach der Gründungsversammlung fand am Dienstag, den 9. März 1926, im Hörsaal der Staatlichen Kunstbibliothek statt, bei der etwa 155 Mitglieder und Gäste anwesend waren. Den ersten Vortrag bei den in der Regel einmal im Monat stattfindenden, immer gut besuchten Versammlungen hielt Otto Kümmel (Abb. 9). Sein Thema: Die Entdeckung der ostasiatischen Kunst. Nach der Versammlung traf man sich –- wie es dann üblich blieb – in dem unmittelbar benachbarten Hotel Prinz Albrecht (Prinz Albrecht-Straße 9) oder später auch an anderen Orten zu zwanglosem Beisammensein.Mit verwandten Institutionen in Deutschland wie etwa dem China-Institut in Frankfurt wurde freundschaftlich zusammengearbeitet und dazu eigens Richtlinien erarbeitet. Der am 22. Oktober 1927 in München gegründete Verein der Freunde Asiatischer Kunst und Kultur wurde zugleich auch Ortsgruppe der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst.
Die Vorträge, das Herzstück der Versammlungen der Gesellschaft in Berlin, hatten ein breites, auch über den engeren Rahmen der ostasiatischen Kunst hinausgehendes Spektrum. Fachwissenschaftler von großer Reputation trugen vor. So sprach der in Berlin lehrende große Kenner chinesischer Architektur, Ernst Boerschmann, über chinesische Baukunst, Richard Wilhelm, der Leiter des China-Instituts in Frankfurt, über chinesische Lyrik und Malerei. Osvald Sirén kam aus Paris, um über chinesische Holzplastik zu sprechen. Aus Göteborg kam Bernhard Karlgren, der über neue Forschungen zur chinesischen Bronzekunst vortrug. Otto Kümmel und seine Mitarbeiter William Cohn und Leopold Reidemeister berichteten gelegentlich von ihren Dienstreisen. So sprach Cohn einmal über Ostasiatische Kunst in Amerika und Reidemeister über Kunstsammlungen und Kunstmarkt in China.  Die Illustration Abb. 10 zeigt eine gedruckte Einladung der Gesellschaft zu einem Vortrag des Bankiers und Fördermitgliedes der Gesellschaft, Baron Eduard von der Heydt (1862 – 1964), der seine Sammlung chinesischer Plastik vorstellte, die im Museum als Leihgabe ausgestellt war. Von der Heydt hatte den Umbau zweier Räume für die Aufstellung seiner Sammlung im Gropius-Bau finanziert. Nach dem 2. Weltkrieg ging sie bekanntlich an das Rietberg Museum in Zürich. Seit Oktober 2000 sind bedeutende Leihgaben aus der Zürcher Sammlung von der Heydt in der Berliner Ostasiatischen Kunstsammlung ausgestellt.
Abb9-10

Ein großer Erfolg wurde die vom Norddeutschen Lloyd durchgeführte erste und einzige Gesellschaftsreise nach London vom 8. bis 16. Februar 1936. Sie hatte die große von Sir Percival David (1892 – 1964) geleitete China-Ausstellung in der Royal Academy of Arts in London zum Ziel, bei der erstmals in Europa auch Leihgaben der chinesischen Regierung aus dem Palastmuseum Peking zu sehen waren. Die Mitteilungen der Gesellschaft berichten über die Reise wie folgt:
„Die Überfahrt von und nach London war von ruhigem Wetter begünstigt, so daß das Leben an Bord des schönen Dampfers General von Steuben sich in jeder Beziehung reich entfalten konnte. Auf der Hinfahrt hielt Dr. W. Meister vom Berliner Völkerkunde-Museum einen Vortrag, der auf die Londoner China-Ausstellung vorbereiten sollte. Es hatten sich an 350 Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands – neben Berlin war München, Köln und Frankfurt am stärksten vertreten – insbesondere Sammler, Museumsleute, Universitätslehrer, Künstler, Kunsthändler zusammengefunden. Obwohl die Expedition mit nicht geringen Anstrengungen verbunden war – man mußte auf dem bei Tilbury in der Themse ankernden Schiffe wohnen -, waren die Teilnehmer im allgemeinen von ihrem kurzen Ausflug aus höchste befriedigt.”

Ihre größten und nachhaltigsten Erfolge verzeichnete die Gesellschaft indessen mit einer Reihe glanzvoller Ausstellungen, die sie gemeinsam mit der Akademie der Künste veranstaltete.

Ausstellung Chinesischer Kunst von 1929  |  Drei Jahre nach der Gründung veranstaltete die Gesellschaft gemeinsam mit der Akademie die Epoche machende große Ausstellung Chinesischer Kunst am Pariser Platz Nr. 4 (Abb. 11 a/b), die Max Liebermann (1847 – 1935) als Präsident der Akademie eröffnete (Abb. 12). Zum ersten Mal wurde in Europa der Versuch unternommen, „von der chinesischen Kunst in ihrem ganzen Umfange und ihrem ganzen Verlaufe, mit Ausnahme selbstverständlich der Baukunst, ein so vollständiges Bild zu geben, wie die verfügbaren Kunstwerke gestatten.” (Kümmel)
Abb11
Im Mai 1980 schreibt Leopold Reidemeister rückblickend: (Zitat)

„Sie  [die Gesellschaft für Ostasiatische Kunst] war auch Trägerin der Ausstellung chinesischer Kunst in der Akademie der Künste 1929, deren in Tag- und Nachtschichten erarbeiteter Katalog mit seinen 1200 kleinen Reproduktionen bis heute ein beliebtes Handbuch für Sammler geblieben ist. Die 60.000 Besucher dieser Ausstellung bedeuteten damals einen Riesenerfolg. Auch das Ausland wurde durch diese Ausstellung angezogen. R.L. Hobson vom British Museum kam mit den Sammlern Sir Percival David, George Eumorfopoulos und Oscar Raphael. Ein anderer intensiver Besucher der Ausstellung war Kronprinz Gustav Adolf von Schweden, der eine Woche lang morgens um 8 Uhr in der Akademie erschien, um sich die Vitrinen öffnen zu lassen und die Ausstellungsobjekte in die Hand zu nehmen; ein Risiko, das man heute kaum noch eingehen würde. Max Liebermann ist als Präsident der Akademie der Künste am Pariser Platz unser liebenswürdiger Hausherr. Er wohnt gegenüber am Brandenburger Tor, wo ich ihn besuche, um einige chinesische Porzellane für die Ausstellung auszusuchen und ihn damit auch als Leihgeber in der Ausstellung vertreten zu haben.”

Wie reich die Tradition des Sammelns chinesischer Kunst im Berlin der zwanziger Jahre gewesen ist, lehrt nichts deutlicher als ein Blick auf das Verzeichnis der Leihgeber für die große Ausstellung chinesischer Kunst vom 1929. Unter den insgesamt 165 öffentlichen und privaten Leihgebern befanden sich nicht weniger als 75 private Leihgeber, die aus Berlin stammten und in der Regel auch Mitglieder der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst waren. In Anerkennung der außergewöhnlichen Leistung des Museums beim Zustandekommen der überaus erfolgreichen Berliner Ausstellung chinesischer Kunst schenkte die Gesellschaft für Ostasiatische Kunst ein bronzenes Ritualgefäß vom Typ gu aus der späten Shang-Zeit, dem 11. Jh. v. Chr.
Abb12
Max Liebermann, der sich vorbehaltlos und energisch für das Zustandekommen der Ausstellung eingesetzt hatte, wurde bei der Versammlung am 18.4. 1929 zum Ehrenmitglied ernannt. Der Echo auf die große China-Ausstellung und ihr überwältigender Erfolg bescherte der Gesellschaft reichen Zuwachs an Mitgliedern. Die Gesellschaft hatte bereits vor der Ausstellung ein geradezu phänomenales Wachstum mit rasch steigenden Mitgliederzahlen erlebt. So konnte der Vorsitzende der Versammlung vom 22. Januar 1929 nun am Vorabend des 3. Gründungstages vermelden, dass sich kurz vor der Sitzung das 1000. Mitglied angemeldet habe.

Zwei Jahre nach der großen Ausstellung chinesischer Kunst wurde dann in der Ausstellungshalle der Akademie der Künste am Pariser Platz eine Ausstellung mit zeitgenössischer japanischer Malerei gezeigt. 147 Bilder von nihonga-Malern waren zu sehen. Die Ausstellung wurde wiederum gemeinsam von der Akademie der Künste und der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst veranstaltet. 25.000 Besucher kamen, um diese Ausstellung zu sehen. Später schenkten 11 Künstler ihre Werke dem Museum.

Als weitere Zusammenarbeit der Akademie mit der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst wurde dann 1934 eine Ausstellung mit Chinesischer Malerei der Gegenwart gezeigt, die 13.000 Besucher sahen.

Die Gesellschaft für Ostasiatische Kunst veranstaltete des weiteren 1937 eine Ausstellung chinesischen Gemälde der Gegenwart aus der Sammlung des Botschafters und Mitgliedes der Gesellschaft Dr. Oskar P. Trautmann (1877 – 1950) gemeinsam mit dem Direktor der Nationalgalerie  im Prinzessinnen-Palais, Berlin, Unter den Linden. Trautmann sammelte während seiner Amtszeit als deutscher Botschafter in China bis 1937 frühchinesische Bronzen und chinesische Malerei. Zwanzig seiner Bronzen sind in dem von Gustav Ecke 1939 in Peking herausgegebenen Katalog Frühe chinesische Bronzen aus der Sammlung Oskar Trautmann publiziert, den die Mitglieder der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst 1941 als Jahresgabe erhielten. Ein Teil der dort publizierten Bronzen war auch als Leihgabe im Museum zu sehen. Mit Unterstützung der Ernst-von-Siemens Kunststiftung konnten 1966 zwei spät-Shang-zeitliche Ritualgefäße und ein Fragment eines Gießgefäßes aus dieser Sammlung, die sich noch in Familienbesitz befanden, erworben und dem Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt werden konnten.
Die letzte große Ausstellung des Museums war auch die vielleicht kunsthistorisch bedeutendste. Sie fand 1939 im Deutschen Museum (heute Pergamonmuseum) auf der Museumsinsel statt und zeigte Altjapanische Kunst (Abb. 13)  Auch diese Ausstellung sollte ursprünglich in den Ausstellungsräumen der Akademie am Pariser Platz stattfinden, die aber zur gewünschten Zeit nicht zur Verfügung standen.
Abb13

Die Ausstellung wurde veranstaltet mit Unterstützung der kaiserlich japanischen Regierung, der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst und dem Generaldirektor der Staatlichen Museen. Ausgestellt wurden 126 Werke vom 7. Jahrhundert bis ins 19. Jahrhundert: Plastik, buddhistische Malerei, Yamato-e, Tuschmalerei, Stellschirme verschiedener Schulen, Kanô-Schule und Bunjinga, Maruyama- und Shijô-Schule sowie Ukiyo-e. Unter den Exponaten befanden sich nicht weniger als 29 Nationalschätze (jap. kokuho). Die in Anwesenheit der ersten Garde des Nazi-Regimes eröffnete Ausstellung war mit 70.000 Besuchern ein außerordentlicher Erfolg.

Ostasiatische Zeitschrift  |  Zu den Hauptaktivitäten der Gesellschaft zählte neben von ihr veranstalteten Ausstellungen auch die Herausgabe der Ostasiatischen Zeitschrift (Abb. 14), die im Januar 1929 zum Organ der Gesellschaft wurde und in zweimonatlicher Folge erschien. Sie bestand bereits seit 1912, herausgegeben von Otto Kümmel und William Cohn, in den Jahren 1926 bis 1930 von Ferdinand Lessing (1888 – 1961) unterstützt, und war das unangefochtene Sprachrohr auf dem Feld der ostasiatischen Kunstgeschichte. 1943 wurde ihr Erscheinen eingestellt. Seit dem Jahre 2000 erscheint sie wieder in neuer Form, jeweils im Frühjahr und im Herbst.
Abb14In zwangloser Folge waren von 1926 bis 1928 separat bereits die Mitteilungen der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst erschienen. Sie brachten neben den Nachrichten aus der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst kurze Berichte über Ausgrabungen und Funde, Ausstellungen, Museen, Versteigerungen, Neuerscheinungen, Aufsätze in Zeitschriften usw. soweit sie in das Arbeitsgebiet der Gesellschaft fielen. Ab 1929 wurden sie in die Ostasiatische Zeitschrift integriert.

Niedergang  |  Die Weltoffenheit und Weltläufigkeit im Berlin der 20er und frühen 30er Jahre bot den idealen Nährboden für die außerordentlich erfolgreiche Entwicklung der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst, einer Erfolgsgeschichte, die mit dem aufziehenden Dritten Reich, der Vertreibung und Ermordung jüdischer Mitbürger und dem 2. Welt-krieg beendet wurde. Verhängnisvoll und beschämend für die Gesellschaft war die Ausgrenzung der zahlreichen jüdischen Mitglieder, die zu den aktivsten in der Gesellschaft gezählt hatten, was sich unmittelbar auch in der Entwicklung der Mitgliederzahlen spiegelt. Im Juni 1938 hatte man ihnen Briefe zugestellt, dass die Mitgliedschaft deutscher Staatsangehöriger auf diejenigen zu beschränken sei, „die im Sinne des Reichsbürgergesetzes vom 15.9. 1935 Reichsbürger“ seien.

Herbert von Klemperer, der sich als 2. Vorsitzender größte Verdienste um die Gesellschaft erworben hatte, trat dann – wie bereits erwähnt – ebenso wie der Schatzmeister, Herbert Ginsberg, notgedrungen aus der Gesellschaft aus.
William Cohn (Abb. 15), der mit Otto Kümmel über 25 Jahre hinweg bei der Herausgabe der Ostasiatische Zeitschrift hervorragendes geleistet und 13 Jahre die Geschäfte der Gesellschaft geführt hatte, musste seine Tätigkeit beenden, wurde mit einer Abfindung entlassen und emigrierte nach England. Auch nach Beginn des 2. Weltkrieges fanden weiterhin regelmäßig Versammlungen statt, die 16. und letzte Hauptversammlung am 13. Mai 1942. Die Gesellschaft hatte damals noch 404 Mitglieder, darunter 15 Förderer, 25 lebenslängliche Mitglieder, 39 korrespondierende Mitglieder, 120 ordentliche Mitglieder und 205 auswärtige Mitglieder. Bei den Versammlungen war – wie es hieß – „die Beteiligung trotz der Kriegsverhältnisse ungemein rege. Durch die anschließenden Tee-Empfänge in den Gesellschaftsräumen des Archäologischen Institutes war es möglich, wieder einen engeren Kontakt der Mitglieder untereinander herzustellen.”  Zur 109. und letzten ordentlichen Versammlung traf man sich am 5. Februar 1944 im Archäologischen Institut in der Maienstraße 1. Leopold Reidemeister sprach über eine Neuerwerbung der Ostasiatischen Kunstabteilung, eine Luohan-Büste der Liao-Zeit aus glasiertem Ton, heute in der Eremitage, St. Petersburg.

Neubeginn  |  Eine herausragende Rolle bei der Wiederbegründung – quasi als leibhaftiges Bindeglied zur Vorkriegsgeschichte des Museums und seines Fördervereins – spielte Leopold Reidemeister (1900 – 1987, Abb. 16). Seit 1924 war er an der Ostasiatischen Kunstsammlung tätig gewesen. Nach dem Wehrdienst von 1939 bis 1945 übte er dann von 1945 bis 1957 das Amt des Generaldirektors der Museen der Stadt Köln und Direktors des Wallraf-Richartz-Museums aus. Von 1957 bis 1964 schließlich war er Generaldirektor der Staatlichen Museen und Direktor der Nationalgalerie Berlin.
Abb16Um ihn, dem eigentlichen Wiederbegründer des Museums für Ostasiatische Kunst nach dem Kriege, der 1959 Roger Goepper (1925 – 2011) als ersten Nachkriegsdirektor nach Berlin holte, scharte sich in den späten 60er Jahren ein kleiner Kreis von Sammlern und Liebhabern ostasiatischer Kunst, der sich dem im Wiederaufbau befindlichen Museum verbunden fühlte. Der Sammlerkreis, den Reidemeister und Beatrix von Ragué (1920 – 2006, Direktorin des Museums von 1966 bis 1985), traf sich zunächst in der Jebenstraße, dem provisorischen ersten Nachkriegsdomizil der Sammlung, später in Dahlem. Leopold Reidemeister war es auch, der mit dem Restvermögen der 1955 aus dem Vereinsregister gestrichenen Gesellschaft für Ostasiatische Kunst, erste Erwerbungen für das dann 1970 in Dahlem eröffnete Museum tätigte. Zu dem Sammlerkreis zählte seit seinen Anfängen der Archäologe Dr. Hans B. Jessen und der Hals-Nasen-Ohrenarzt Dr. Ulrich Lindemann, die beide dann beide auch zu beherzten Fürsprechern und Gründungsmitgliedern der 1990 wieder ins Leben gerufenen Deutschen Gesellschaft für Ostasiatische zählten.

Deutsche Gesellschaft für Ostasiatische Kunst  |  Am 6. Dezember 1990 wurde die Gesellschaft von 17 Gründungsmitgliedern mit dem Namen ‚Deutsche Gesellschaft für Ostasiatische Kunst’ wiederbegründet. Dr. Erwin Wickert  (1915 – 2008, Abb. 17), deutscher Botschafter  in Peking von 1990 bis 1993 wurde zum Vorsitzenden gewählt, dem im Vorstand von Seiten des Museums dessen Direktor  Willibald Veit (geb. 1944)  zur Seite stand, der das Museum von 1985 bis 2009 leitete. Auf Erwin Wickert folgte von Oktober 1993 bis Januar 1997 Günther Bernt (1929 – 2002), langjähriges Vorstandsmitglied der Berliner Bank AG. im Amte, dem  Dr. Rainer Goedl, Mitglied des Vorstandes der Linde AG, nachfolgte. Seit November 2006 leitet Mayen Beckmann, die seit Dezember 2000 bereits das Amt der  2. Vorsitzenden wahrgenommen hatte, als 1. Vorsitzende die Gesellschaft. Nach dem Ende der Amtszeit von Willibald Veit, trat der neue Direktor, Klaas Ruitenbeek auch 2010 seine Nachfolge im Vorstand der Gesellschaft an.
Am 17. Juni 1991 fand im Museum für Ostasiatische Kunst die 1. ordentliche Mitgliederversammlung statt. Für die Mitglieder wurde ein regelmäßig stattfindender monatlicher Jour fixe eingerichtet, der in den zuvor bereits in lockerer Form existierenden Treffen des Sammlerkreises eine gute Tradition hatte.
Am 2. Juli 1992 fand dann darüber hinaus in Tôkyô die Gründungsversammlung der Japanisch-Deutschen Gesellschaft für Ostasiatische Kunst, deren einziges Ziel nach den Statuten die Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Ostasiatische Kunst und der Bestrebungen zur Wiederbelebung der Ostasiatischen Zeitschrift darstellte.

Aktivitäten der Deutschen Gesellschaft für Ostasiatische Kunst  |  Seit März 1992 bis Oktober 2000 erschienen die Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Ostasiatische Kunst in vierteljährlicher Folge. Sie gingen dann in der 2001 wiederbegründeten ‚Ostasiatischen Zeitschrift‘ auf, die mittlerweile bereits im 13. Jahr in jeweils einer Frühjahrs- und einer Herbstnummer unter der redaktionellen Leitung von Patrizia Jirka-Schmitz erscheint.

Die glanzvolle Wiedereröffnung des Museums im Oktober 2000 und die großartigen Beiträge von Heinz Kuckei (1918 – 2010, Abb. 18) und Klaus F. Naumann (geb. 1935, Abb. 19), Fördermitglieder der Deutschen Gesellschaft für Ostasiatische Kunst, die zum Neubeginn ihre Sammlungen als langfristige Leihgaben an das Museum gaben und darüber hinaus das Museum mit Schenkungen bedachten, wurde zum Anlass genommen, beide bei der Mitgliederversammlung am 7. Dezember 2000 zu Ehrenmitgliedern zu ernennen.
Abb18Im 100. Jubiläumsjahr des Museums (2006) wurde auch Rose Hempel (1920 – 2009 Abb. 20), eine Schülerin von Otto Kümmel und bereits in ihrer Berliner Studienzeit Mitglied der alten Gesellschaft für Ostasiatische Kunst und auch nach der Wiederbegründung von Anfang an dabei, für ihre herausragende Förderung des Museums – vor allem ihre bedeutende Schenkung japanischer Malerei – zum dritten Ehrenmitglied ernannt.
Abb20Die erste Auslands-Museumsreise der Gesellschaft führte vom 2. bis 20. November 1993 nach China: Peking, Xi’an, Shanghai und Hongkong bildeten die Etappen dieser von Willibald Veit geleiteten Reise. Zu einer ganzen Anzahl von Exkursionen der Gesellschaft zählte die von Mayen Beckmann und Michael Semler organisierte Reise nach Paris vom 4. bis 6 Mai 2001 (Abb. 21), wo u.a. das kurz zuvor wieder eröffnete Musée Guimet besichtigt wurde. Vom 8. bis 22. Oktober 2013 fand die 2. China-Reise der Gesellschaft statt. Wichtige Reiseetappen waren Peking, Xi’an (Provinz Shaanxi), Jingdezhen (Provinz Jiangxi) und Shanghai. Zu den Höhepunkten dieser Kunstreise zählte die Teilnahme an der feierlichen Inbetriebnahme eines nach Song-zeitlichen Vorbildern gebauten Drachenofens in der chinesischen Porzellanhauptstadt Jingdezhen. (Abb. 22)
Abb21Abb22Im Jahre 2004 knüpfte die Gesellschaft auch an die außerordentlich erfolgreiche Vorkriegstradition wieder an, Ausstellungskooperationen einzugehen. Gemeinsam mit dem Museum und in Zusammenarbeit mit der American Academy in Berlin wurde in der Dahlemer Sonderausstellungshalle zeitgenössische chinesische Kunst präsentiert: Xu Bing in Berlin (Abb. 23). Das Plakat zeigt die Installation ‚Book from the Sky’, die in der Ausstellung zu sehen war. Die Fünferserie ‚Landscripts‘ aus dieser Präsentation, die Xu Bing in seiner Zeit als Fellow der American Academy in Berlin schuf, erwarb die Gesellschaft. Mit dieser fruchtbaren Kooperation, mit der das Museum die Anknüpfung an die Moderne unterstrich, die seit Oktober 2000 unverzichtbarer Bestandteil des Sammlungsspektrums der Ostasiatischen Kunstsammlung geworden ist, erschloss sich die Gesellschaft neues, an der Kunst Ostasiens interessiertes Publikum.Abb23

 

 

Dies schlug auch positiv auf die Entwicklung der Mitgliederzahlen durch, die sehr  hoffnungsvoll stimmt. Im März 1993 zählte die Gesellschaft 135 ordentliche und 22 Fördermitglieder. Im April 2000 296 ordentliche Mitglieder und 22 Fördermitglieder. Im März 2013 war die Marke von 400 deutlich übersprungen, die Gesellschaft zählte nun 414 ordentliche und 11 Fördermitglieder. Im Jahre seines 25-jährigen Bestehens (2015) wuchs die Gesellschaft auf die stattliche Zahl von 452 Mitgliedern an.
Das Jubiläum am 6. Dezember 2015 war der Anlass zu einer vom Museum für Asiatische Kunst und der Deutschen Gesellschaft für Ostasiatische Kunst ausgerichteten Sonderausstellung.
Sie erinnerte an Paul Wegener (1874–1948), einem Gründungsmitglied der Gesellschaft, der als Schauspieler im Film und auf der Bühne brillierte und sich als Sammler vornehmlich chinesischer Skulpturen einen Namen machte. Wegener hatte sich bereits in seiner Studentenzeit in Freiburg für die chinesische Kunst begeistert und wurde zu einem leidenschaftlichen Sammler, dem die chinesische Kultur am Herzen lag. Aus dem Nachlass des Schauspielers wurden in den späten 50er Jahren – als Leopold Reidemeister als Generaldirektor wirkte – bedeutende Werke der ostasiatischen Plastik von den Staatlichen Museen zu Berlin erworben. Vermehrt durch Leihgaben standen sie nun im Zentrum der Ausstellung ‚Der große Mandarin. Paul Wegener – Pionier der Filmkunst und seine asiatische Kunstsammlung‘, die vom 6. Dezember 2015 bis 20. März 2016 gezeigt wurde. Sie wurde in einer von Laurin Würdig entworfenen und von Britta Paulich graphisch gestalteten Präsentation im Raum für Religiöse Kunst Ostasiens eingerichtet.
Wegener_2016
Die Werke waren hier eingebunden in eine Gesamtschau ostasiatischer Plastik, die auf vielfältige Weise mit Sammlern und Mitgliedern der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst verbunden war.

Herbert Butz
Mitglied des Vorstandes
Ehemaliger Leiter der Ostasiatischen Kunstsammlung

 

Literaturauswahl (in chronologischer Folge)

• Leopold Reidemeister, „Erinnerungen an das Berlin der zwanziger Jahre“. In: Wissenschaften in Berlin. Gedanken, Berlin 1987, S. 187–194
• Patrizia Jirka-Schmitz, „Die Gesellschaft für Ostasiatische Kunst (1926 – 1955)“. In: Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Ostasiatische Kunst, Nr. 2 (Oktober 1992) S. 1–11.
• Herbert Butz, „Die Ausstellung wird gemacht”. Die große chinesische Kunstausstellung in der Akademie der Künste im Jahre 1929. In: Museums-Journal 4, 14. Jg. (Oktober 2000), S. 20–23
• Wolfgang Klose, „Otto Kümmel und die Entwicklung der ostasiatischen Kunstwissenschaft in Europa“, in: Orientations, Bd. 31, Nr. 8 (Oktober 2000), S.  90–94 Jg. (Oktober 2000), S. 20–23
• Hartmut Walravens, „Ostasiatische Zeitschrift“ (1912 – 1943), „Mitteilungen der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst“. Bibliographie und Register, Wiesbaden: Harrassowitz Verlag 2000 (Orientalistik Bibliographien und Dokumentationen, Band 10)
• Carolin Reimers, „Dr. Herbert von Dirksen. Ein deutscher Botschafter als Sammler ostasiatischer Kunst“. In: Ostasiatische Zeitschrift, N.S. Nr. 1 (Frühjahr 2001), S. 22–32
• Willibald Veit, „Die neue Ostasiatische Zeitschrift“. In: Ostasiatische Zeitschrift, N.S. Nr. 1 (Frühjahr 2001), S. 5–7
• Frauke Kempka, „Kunstgenuss im Dienste der Propaganda. Die „Ausstellung altjapanischer Kunst“ in Berlin 1939“, In: Ostasiatische Zeitschrift, N.S. Nr. 8 (Herbst 2004), S. 22–32
• Herbert Butz, Wege und Wandel. 100 Jahre Museum für Ostasiatische Kunst. Mit Beiträgen von Wolfgang Klose und Hartmut Walravens. Berlin: Museum für Ostasiatische Kunst, SMB 2006
• Herbert Butz, „Awakening Interest: Pioneering Exhibitions of East Asian Art in Berlin in the Early 20th Century“. In: Orientations  Bd. 37, Nr. 7 (October 2006), S. 40–43
• Wolfgang Klose, „Dr. William Cohn. Gelehrter Publizist und Advokat Asiatischer Kunst“, in: Ostasiatische Zeitschrift, N.S. 12 (Herbst 2006), S. 31–40
• Mayen Beckmann und Herbert Butz , „25 Jahre Deutsche Gesellschaft für Ostasiatische Kunst“. In: Ostasiatische Zeitschrift, N.S. 30 (Herbst 2015), S. 16–25

 

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