wie weit reicht staatlicher Einfluss in das intimste Gefüge des menschlichen Zusammenlebens? Dieser Frage widmet sich eine besondere Führung durch die aktuelle Ausstellung im Museum für Asiatische Kunst im Humboldt Forum, zu der wir Sie herzlich einladen. Die Kuratorin Maria Sobotka und die Co-Kuratorin Lu Tian begleiten Sie persönlich durch die Präsentation und eröffnen Einblicke in Forschung, Auswahlprozesse und kuratorische Entscheidungswege, die sonst hinter den Kulissen bleiben.
Im Fokus steht das Spannungsverhältnis von Familie und Staat im 20. Jahrhundert in China sowie in Süd- und Nordkorea – zwischen Ideologie, Fürsorge und Kontrolle. Zu den zentralen Arbeiten zählen Fotografien von He Chongyue zu Propagandaparolen der Ein-Kind-Politik, Mao Tongqiangs Serie „Family Tree“ über den Wandel chinesischer Familienstrukturen sowie Jane Jin Kaisens Videoarbeit „The Woman, The Orphan, and The Tiger“, die transgenerationale Traumata koreanischer Frauen reflektiert. Ergänzt wird die Ausstellung durch Mirae kate-hers Rhees eigens entwickelte Arbeit „K-Orphan Style“ und Drucke von Siren Eun Young Jung, die tradierte Geschlechterrollen und Identitätskonzepte hinterfragen.
Wir würden uns freuen, Sie zu dieser besonderen Führung begrüßen und den Abend anschließend im Gespräch gemeinsam vertiefen zu dürfen.
Anmeldung: Für die Teilnahme an dieser Führung ist eine verbindliche Anmeldung bis zum 2. März 2026 erforderlich. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
Treffpunkt: Pünktlich um 17:00 Uhr an der Infosäule im Erdgeschoss-Foyer des Humboldt Forums. Ihre Tickets werden dort für Sie bereitliegen. Wir bitten um pünktliches Erscheinen.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Mit freundlichen Grüßen
Ihr DGOK-Team
5. März 2026 – 17:00 Uhr – Infosäule im Erdgeschoss-Foyer des Humboldt Forums

Plakat aus Nordkorea „Mit unserem Gruß von Kindheit an!“ in der Ausstellung „Alles unter dem Himmel“
© Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Asiatische Kunst / Dauerleihgabe Ehepaar Schäfers, Foto: Maria Sobotka
