Jour fixe im Dezember

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 18 Uhr

Führung in der Ausstellung „Wechselblicke. Zwischen China und Europa. 1669-1907“ 

Freundlicherweise hat sich der Kurator der Ausstellung, Prof. Dr. Matthias Weiß, bereiterklärt, uns in die Ausstellung einzuführen. Es handelt sich um eine Ausstellung der Kunstbibliothek.

Treffpunkt: Information des Kulturforums

China und Europa verbindet eine lange Tradition des wechselseitigen Kulturaustauschs. Besonders intensiv war dieser Austausch während der Qing-Dynastie (1644-1911), die als eine der kulturellen und politischen Hochphasen der chinesischen Geschichte gilt. Erlesene Geschenke wurden ausgetauscht. Europäische Gesandtschaften versuchten, offizielle Handelsbeziehungen mit China aufzubauen. Doch vergeblich – von einem Handelshafen in Kanton abgesehen, verweigerte das Chinesische Kaiserreich die Öffnung, obwohl es sich durchaus an europäischem Wissen, an Kunst und Kultur interessiert zeigte. Den Facettenreichtum dieser gegenseitigen Faszination veranschaulicht die Ausstellung anhand von Exponaten aus dem Zeitraum von 1669 bis 1907.

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier http://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/kunstbibliothek/ausstellungen/detail/wechselblicke.html.

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Jour fixe im November

Donnerstag, 2.  November 2017, 20 Uhr

Mitgliederversammlung 2017

Ort: Vortragssaal des Kunstgewerbemuseums am Kulturforum, Matthäikirchplatz,  10785 Berlin

ACHTUNG

Dieses Mal findet aus organisatorischen Gründen vorher, um 18.30 Uhr

eine Führung von Professor Dr. Klaas Ruitenbeek durch die Ausstellung

„Gesichter Chinas – Porträtmalerei der Ming- und Qing-Dynastie (1368-1912)“ statt.

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Jour fixe im Oktober

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 19 Uhr

Ort: Kulturforum, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin

Liebe Mitglieder,

wir laden Sie ein zur Eröffnung der Ausstellung

„Gesichter Chinas – Porträtmalerei der Ming- und Qing-Dynastie (1368-1912)“.

Nähere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter nachfolgendem Link:

http://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/museum-fuer-asiatische-kunst/ausstellungen/detail/gesichter-chinas.html

 

Unbekannter Maler, Porträt des Yang Maolin, 佚名 楊茂林神像
Ming-Dynastie, 16th – frühes 17. Jh.
Hängerolle, Tusche und Farben auf Seide
Royal Ontario Museum, Toronto, George Crofts Collection, 921.1.150
© Courtesy of the Royal Ontario Museum, © ROM, Foto: Brian Boyle, MPA, FPPO

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Marginalien

Beitrag I
Jenseits der Dinge
Zur Sammlungsgeschichte frühchinesischer Bronzen im Museum für Asiatische Kunst

Liebe Mitglieder, der erste Artikel unter der Rubrik „Marginalien“ ist online.

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Jour fixe im September

Donnerstag, 7. September 2017, 19 Uhr 

Buchvorstellung und Lesung von Manfred Speidel

„Bruno Taut in Japan –  Das Tagebuch“

Hrsg. von Manfred Speidel, 3 Bde., Gebr. Mann Verlag, 2013–16

Ort: Museum für Asiatische Kunst, Kleiner Vortragssaal, Takustraße 40, 14195 Berlin

Bruno Tauts Aufzeichnungen aus seiner Zeit in Japan liegen jetzt erstmals vollständig ediert vor. Sie gewähren uns lebendigen Einblick in Alltag und Lebenswelt des Berliner Architekten, zugleich bilden sie die „Urnotizen“ zu seinen berühmten Japan-Schriften.

Auf der Flucht vor den Nationalsozialisten 1933 sollte Japan die erste Station einer Weltreise sein. Doch anstatt in die USA weiterzureisen, blieben Bruno Taut und seine Lebensgefährtin Erica unfreiwillig dreieinhalb Jahre in Japan. Im Tagebuch der ersten sechs Monate ist gespiegelt, wie das euphorische Lebensgefühl des Touristen den Sorgen und Lebensumständen des Exilanten weicht. Der »gestrandete Weltreisende« muss sich nun eine Existenz aufbauen, als Autor, Berater und Entwerfer. Das detailliert notierende und zugleich der Reflexion dienende Tagebuch ist ein einzigartiges persönliches Dokument für den Blick des Europäers auf das Japan der 1930er Jahre.

Im dritten Jahr seines Exils hat Bruno Taut ein passables Auskommen durch den Entwurf von Gebrauchsgegenständen und erfährt Anerkennung durch seine Bücher. Er stellt das Manuskript „Japans Kunst mit europäischen Augen gesehen“ fertig; für die Villa Ôkura in Tôkyô entwickelt er klimagerechte Schutzdächer und die gesamte Innenausstattung. Außerdem vollendet er die schönsten Innenräume seines gesamten Werkes, die Gesellschaftsräume der Hyûga-Villa in Atami.

Manfred Speidel, geb. 1938 in Stuttgart. 1965–66 Dozent an der Hochschule für Gestaltung in Ulm, 1966–75 in Japan. 1975–2003 Professur für Theorie der Architektur an der RWTH Aachen. Seit 1988 Dokumentation und Herausgabe des schriftlichen Werkes von Bruno Taut. Zahlreiche weitere Veröffentlichungen.

Eine Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Ostasiatische Kunst e.V.
und der Ostasiatischen Kunstgeschichte der FU Berlin
Mit freundlicher Unterstützung des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin
und der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Berlin

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Jour fixe im Juni

Donnerstag 1. Juni 2017,  19 Uhr

Vortrag

von Dr. Alexander Hofmann
Kurator für die Kunst aus Japan – Museum für Asiatische Kunst

zu einem Fächeralbum aus der Sammlung des Mediziners Hans Paul Bernhard Gierke (1847-1886, in Japan 1876-1879)

Das Album ist in Museumsbesitz und wird aus diesem Anlass zu sehen sein. Es enthält 10 Fächerbilder mit Aufschriften des bedeutenden Malers Kano Tan’yu (1602-1674), welche die Fächer diversen Malern des 16. und frühen 17. Jahrhunderts zuschreiben.

Ort: Kleiner Vortragsraum, Takustraße 40, 14195 Berlin

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Leopold Reidemeister zum Gedenken – 30. Todestag

Am Sonntag, dem 11. Juni 2017 jährt sich der Todestag des großen Museumsmannes
Leopold Reidemeister zum 30. Male. Die Deutsche Gesellschaft für Ostasiatische Kunst nimmt dies zum Anlass, an diesem Tage an seinem Grabe auf dem Waldfriedhof Dahlem seiner zu gedenken.

Leopold Reidemeister (1900-1987) trat 1924 den Museumsdienst als Volontär bei Otto Kümmel in der Ostasiatischen Kunstsammlung an. Über nahezu zwei Jahrzehnte wirkte er dort mit großer Tatkraft – zuletzt als deren Leiter. An der Seite von Otto Kümmel und William Cohn trug er wesentlich zur Blüte der Sammlung bei. Nach dem Kriege war es dann Reidemeister, der es in seiner Rolle als Generaldirektor der Westberliner Staatlichen Museen (von 1957 bis 1965) vermochte, mit wichtigen Neuankäufen und der Sicherung des Überkommenen das Museum unter Leitung von Roger Goepper wieder zu begründen.

Im Jahre 2017 jährt sich auch zum 50. Male die von Leopold Reidemeister und dem Maler Karl Schmidt-Rottluff verwirklichte Begründung des Brücke Museums. Das Brücke Museum und sein Freundeskreis ehrt aus diesem Anlass seinen langjährigen Gründungsdirektor Leopold Reidemeister mit einem Aufsatzband, der in diesem Sommer bei Hirmer erscheinen wird. Einer der Beiträge würdigt auch die Verdienste von Leopold Reidemeister im Zusammenhang mit dem wechselvollen Schicksal der Ostasiatischen Kunstsammlung vor und nach dem Kriege (Herbert Butz: „In den Fernen Osten emigriert“ – Leopold Reidemeister und die Ostasiatische Kunstsammlung).

Das stille Gedenken anlässlich des 30. Todestages findet am
Sonntag, dem 11. Juni 2017, um 11 Uhr, auf dem Waldfriedhof Dahlem statt.

Alle Mitglieder sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
Treffpunkt: Haupteingang Waldfriedhof Dahlem, Hüttenweg 47, 14195 Berlin

Max Kaus, Porträt Leopold Reidemeister 1975
Öl auf Leinwand, 97,5 x 97,3 cm
Brücke Museum, Schenkung aus Privatbesitz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sonderdruck „Eboshiori“

Liebe Mitglieder,

dieser Tage haben Sie nicht wie sonst nur ein Heft der OZ zugesandt bekommen, sondern dazu einen Sonderdruck, der unter dem Titel „Eboshiori“ die neuentdeckte, wichtige japanische Querrolle „Der Hutmacher“ in unserem Museum vorstellt.

Ursprünglich war es geplant die Transkription des japanischen Textes ins Deutsche von Kimiko Sakai und Professor Melanie Trede auf 2 Hefte zu verteilen. Es erschien uns aber schöner und hilfreicher, beide Teile in einem Heft zusammen zu fassen, und wir danken der Druckerei Mundschenk und Britta Paulich sehr für ihre große Unterstützung und Sorgfalt.

Ich darf Sie darauf hinweisen, dass dieser Sonderdruck für 15 € käuflich zu erwerben ist, ein schönes Geschenk für andere Japanbegeisterte, die Freude daran haben, die Erzählung „Der Hutmacher“ nicht nur in Abbildungen zu sehen,  sondern die Episode aus der dramatisierten Lebensgeschichte des Kriegers und tragischen Helden Minamoto no Yoshitsune zu lesen.

Herzlich Mayen Beckmann

 

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Jour fixe im Mai

Donnerstag, 04. Mai 201718 Uhr

Führung durch die Ausstellung

 „Schriftbilder – Bilderschrift. Chinesisches Plakat- und Buchdesign heute“

Die Ausstellung gewährt einen ersten umfassenden Einblick in die junge Szene des Grafikdesign, die sich in China und Hongkong in den letzten zwanzig Jahren etabliert und wachsende internationale Anerkennung erlangt hat. Internationale Bildsprachen sind in diesen Arbeiten mit der Tradition kalligraphischer Schriftkultur verbunden und haben eine eigene chinesische Moderne hervorgebracht. Es werden über 150 Plakate und Bücher von rund 50 Designern aus den verschiedensten Regionen Chinas präsentiert. Aus Anlass der Ausstellung ist eine umfangreiche Publikation erschienen, gestaltet von Jianping He, dem Initiator der Ausstellung. Die Ausstellung ist eine Übernahme aus dem Folkwang Museum in Essen.

Ort/Treffpunkt:

Eingang zu den Sonderausstellungshallen am Kulturforum,

Matthäikirchplatz, 10785 Berlin

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Jour fixe im April

Donnerstag, 06. April 2017, 19 Uhr

Besuch der Sammlung Feuerle,

die in einem umgebauten Bunker am Halleschen Ufer
internationale zeitgenössische Kunst zusammen mit
aristokratischen Möbeln aus China und Skulpturen
aus Südostasien präsentiert.

Ort/Treffpunkt:
Eingang zur Sammlung, Hallesches Ufer 70, 10963 Berlin

 Eintrittspreis: 18 Euro

 Anmeldung erbeten unter:
dgok@dgok.de oder Tel. 030-8301-394

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