Jour fixe im Juni

Donnerstag, 7. Juni 2018, 19 Uhr

Heinz Kuckei (1918-2010): Einem Freund der Kunst zum Gedenken

Am 26. Juni 2018 jährt sich der Geburtstag unseres Ehrenmitglieds Heinz Kuckei zum 100. Male. Aus diesem Anlass gedenken wir seiner bei unserem nächsten Jour fixe am 7. Juni.

Ein Vortrag von Dr. Herbert Butz wirft Schlaglichter auf sein Leben und seine Liebe zur Kunst. Seine bedeutende Sammlung frühchinesischer Keramik (Sammlung Yuegutang) hat als Dauerleihgabe seit dem Jahre 2000 ihren festen Platz in der Ostasiatischen Kunstsammlung gefunden. Das Berliner Kunstgewerbemuseum hütet zudem seine umfangreiche hervorragende Majolika-Sammlung. Frau Dr. Claudia Kanowski, die Kuratorin der Keramik- und Porzellansammlung im Kunstgewerbemuseum, wird an diesem Abend anwesend sein und Grußworte sprechen. Im Anschluss sind alle zu einem Umtrunk eingeladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kanne mit Deckel. Grün glasiertes Steinzeug. H. 18,7 cm. China, Provinz Zhejiang, Fünf Dynastien oder Nördliche Song, 10. Jahrhundert. Dauerleihgabe Heinz Kuckei Collections © Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Asiatische Kunst

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100 Jahre Asian Art Society in the Netherlands – Symposium

Vor 100 Jahren wurde die Asian Art Society in the Netherlands (Vereniging van Vrienden der Aziatische Kunst) gegründet und veranstaltet aus diesem Anlaß ein Symposium am 23. Juni 2018 in Amsterdam. Zu den Rednern zählt  auch unser Vorstandsmitglied Dr. Herbert Butz, der über die Geschichte unserer 1926 gegründeten Gesellschaft sprechen wird („Sparking interest for the arts of East Asia. On the history of the East Asian Art Society in Berlin (1926-1955, re-established in 1990).

Das Programm als PDF-Datei zum Download finden Sie hier. Bitte beachten Sie, dass für die Teilnahme eine Anmeldung notwendig ist.

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Jour fixe im Mai

Donnerstag, 3. Mai 2018, 19 Uhr

Gespräch über die Zukunft der Deutschen Gesellschaft für Ostasiatische Kunst

Ort: Vortragssaal des Museums (Eingang Takustr. 40) 

Vorab wird Prof. Dr. Klaas Ruitenbeek die jüngsten personellen und strukturellen Entwicklungen erläutern.

Im Anschluss werden drei Neuerwerbungen koreanischer Malerei vorgestellt.

Nähere Informationen:
Der Musikethnologe Prof. Dr. Lars Christian Koch wurde kürzlich zum Direktor des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst berufen. Koch, der sich wissenschaftlich insbesondere mit Musik in Indien (Lieder Rabindranath Tagores) aber auch mit der Rezitation buddhistischer Texte in Korea auseinandergesetzt hat, ist bereits Direktor des Ethnologischen Museums und wird zum 1. Oktober auch die Amtsgeschäfte im Museum für Asiatische Kunst von Prof. Dr. Klaas Ruitenbeek übernehmen. Diese Neustrukturierung erscheint uns ein guter Anlass, um alle Mitglieder der DGOK, einer Initiative unserer Mitglieder Dr. Claudia Delank und Dr. Herbert Butz folgend, zu einer offenen Aussprache zu diesen Entwicklungen und insbesondere zur zukünftigen Rolle der Deutschen Gesellschaft für Ostasiatische Kunst einzuladen.


Unbekannter Künstler, Achtteiliger Chaekgeori Stellschirm, Korea, Joseon-Dynastie, 19. Jh., Tusche und Farben auf Papier, 149,9 x 393,7 cm, Inv. Nr. 2017-2
© Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Asiatische Kunst, Foto Jin Kyoung Choi
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Jour fixe im April

Donnerstag, 5. April 2018, 19 Uhr

Vortrag in englischer Sprache von Prof. Dr. Hsueh-man Shen,
Institute of Fine Arts, New York University:

„Mechanical Reproduction and Transmission of Buddhist Iconography: A Case Study of Terracotta Votive Tablets“

Ort: Vortragssaal des Museums (Eingang Takustr. 40) 

Nähere Informationen:
This lecture examines the relationship between the mechanical reproduction and transmission of specific iconic images from India to China and Japan during the seventh and eighth centuries. It investigates votive tablets made of plastic materials such as clay and soft metal through the use of molds. It will show that these tablets and plaques were considered reliable representations of Buddhist images and hence facilitated the expeditious dissemination of designs across Asia.

Relief mit der Darstellung einer buddhistischen Trias
China, Tang-Dynastie (618–907), 7. Jh., Ton mit Spuren von Farbpigmenten und Vergoldung, 13.3 cm x 9.8 cm.
Metropolitan Museum of Art, Rogers Fund, 1930, 30.137
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Jour fixe im Januar

Donnerstag, 4. Januar 2018, 18 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Klaas Ruitenbeek

„Das chinesische Literatenporträt:
Kunsthistorische Entwicklung und Wandel in sozialer Bedeutung vom 15. bis 19. Jh.“

im Rahmen der Vortragsreihe
Kunst zwischen China und Europa
und anlässlich der Sonderausstellung
„Gesichter Chinas. Porträtmalerei der Ming- und Qing-Dynastie (1368-1912)“

Die Ausstellung ist nur noch bis zum 7.1.2018 geöffnet!


Ort:
Kulturforum

Treffpunkt: Kulturforum, Vortragssaal im Kunstgewerbemuseum

Porträts von Vertretern der gebildeten Oberschicht in China, der so genannten Literaten, gab es schon früh.Die Literaten waren immer schon interessiert an Selbstdarstellung und -inszenierung. Der Vortrag nimmt Sie mit auf eine Reise durch die chinesische Kunstgeschichte und Gesellschaft.

Ding Yicheng (1743-nach 1823): Porträt der Dichterin und Malerin Luo Qilan, Querrolle © Palastmuseum Peking

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Jour fixe im Dezember

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 18 Uhr

Führung in der Ausstellung „Wechselblicke. Zwischen China und Europa. 1669-1907“ 

Freundlicherweise hat sich der Kurator der Ausstellung, Prof. Dr. Matthias Weiß, bereiterklärt, uns in die Ausstellung einzuführen. Es handelt sich um eine Ausstellung der Kunstbibliothek.

Treffpunkt: Information des Kulturforums

China und Europa verbindet eine lange Tradition des wechselseitigen Kulturaustauschs. Besonders intensiv war dieser Austausch während der Qing-Dynastie (1644-1911), die als eine der kulturellen und politischen Hochphasen der chinesischen Geschichte gilt. Erlesene Geschenke wurden ausgetauscht. Europäische Gesandtschaften versuchten, offizielle Handelsbeziehungen mit China aufzubauen. Doch vergeblich – von einem Handelshafen in Kanton abgesehen, verweigerte das Chinesische Kaiserreich die Öffnung, obwohl es sich durchaus an europäischem Wissen, an Kunst und Kultur interessiert zeigte. Den Facettenreichtum dieser gegenseitigen Faszination veranschaulicht die Ausstellung anhand von Exponaten aus dem Zeitraum von 1669 bis 1907.

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier http://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/kunstbibliothek/ausstellungen/detail/wechselblicke.html.

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Jour fixe im November

Donnerstag, 2.  November 2017, 20 Uhr

Mitgliederversammlung 2017

Ort: Vortragssaal des Kunstgewerbemuseums am Kulturforum, Matthäikirchplatz,  10785 Berlin

ACHTUNG

Dieses Mal findet aus organisatorischen Gründen vorher, um 18.30 Uhr

eine Führung von Professor Dr. Klaas Ruitenbeek durch die Ausstellung

„Gesichter Chinas – Porträtmalerei der Ming- und Qing-Dynastie (1368-1912)“ statt.

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Jour fixe im Oktober

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 19 Uhr

Ort: Kulturforum, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin

Liebe Mitglieder,

wir laden Sie ein zur Eröffnung der Ausstellung

„Gesichter Chinas – Porträtmalerei der Ming- und Qing-Dynastie (1368-1912)“.

Nähere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter nachfolgendem Link:

http://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/museum-fuer-asiatische-kunst/ausstellungen/detail/gesichter-chinas.html

 

Unbekannter Maler, Porträt des Yang Maolin, 佚名 楊茂林神像
Ming-Dynastie, 16th – frühes 17. Jh.
Hängerolle, Tusche und Farben auf Seide
Royal Ontario Museum, Toronto, George Crofts Collection, 921.1.150
© Courtesy of the Royal Ontario Museum, © ROM, Foto: Brian Boyle, MPA, FPPO

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Marginalien

Beitrag I
Jenseits der Dinge
Zur Sammlungsgeschichte frühchinesischer Bronzen im Museum für Asiatische Kunst

Liebe Mitglieder, der erste Artikel unter der Rubrik „Marginalien“ ist online.

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Jour fixe im September

Donnerstag, 7. September 2017, 19 Uhr 

Buchvorstellung und Lesung von Manfred Speidel

„Bruno Taut in Japan –  Das Tagebuch“

Hrsg. von Manfred Speidel, 3 Bde., Gebr. Mann Verlag, 2013–16

Ort: Museum für Asiatische Kunst, Kleiner Vortragssaal, Takustraße 40, 14195 Berlin

Bruno Tauts Aufzeichnungen aus seiner Zeit in Japan liegen jetzt erstmals vollständig ediert vor. Sie gewähren uns lebendigen Einblick in Alltag und Lebenswelt des Berliner Architekten, zugleich bilden sie die „Urnotizen“ zu seinen berühmten Japan-Schriften.

Auf der Flucht vor den Nationalsozialisten 1933 sollte Japan die erste Station einer Weltreise sein. Doch anstatt in die USA weiterzureisen, blieben Bruno Taut und seine Lebensgefährtin Erica unfreiwillig dreieinhalb Jahre in Japan. Im Tagebuch der ersten sechs Monate ist gespiegelt, wie das euphorische Lebensgefühl des Touristen den Sorgen und Lebensumständen des Exilanten weicht. Der »gestrandete Weltreisende« muss sich nun eine Existenz aufbauen, als Autor, Berater und Entwerfer. Das detailliert notierende und zugleich der Reflexion dienende Tagebuch ist ein einzigartiges persönliches Dokument für den Blick des Europäers auf das Japan der 1930er Jahre.

Im dritten Jahr seines Exils hat Bruno Taut ein passables Auskommen durch den Entwurf von Gebrauchsgegenständen und erfährt Anerkennung durch seine Bücher. Er stellt das Manuskript „Japans Kunst mit europäischen Augen gesehen“ fertig; für die Villa Ôkura in Tôkyô entwickelt er klimagerechte Schutzdächer und die gesamte Innenausstattung. Außerdem vollendet er die schönsten Innenräume seines gesamten Werkes, die Gesellschaftsräume der Hyûga-Villa in Atami.

Manfred Speidel, geb. 1938 in Stuttgart. 1965–66 Dozent an der Hochschule für Gestaltung in Ulm, 1966–75 in Japan. 1975–2003 Professur für Theorie der Architektur an der RWTH Aachen. Seit 1988 Dokumentation und Herausgabe des schriftlichen Werkes von Bruno Taut. Zahlreiche weitere Veröffentlichungen.

Eine Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Ostasiatische Kunst e.V.
und der Ostasiatischen Kunstgeschichte der FU Berlin
Mit freundlicher Unterstützung des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin
und der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Berlin

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