Wünsche

Bitte unterstützen Sie den Druck des Kataloges zur Ausstellung des Graphikers Matthias Beckmann durch den Erwerb einer Radierung nach einem der Motive aus dem Museum!

Der Katalog dokumentiert den 2011 erfolgten schönen Ankauf eines Konvoluts von
Zeichnungen sowie eines LeporelloalbumsM.-Beckmann-Zeichnung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Matthias Beckmann (geb. 1965)
Ai Weiweis Teehaus und der kaiserliche Thronsitz
Radierung, Graphit, 29,7 cm x 21 cm, 2011

Ein Blatt der 30 Abzüge umfassenden Auflage kostet zum Vorzugspreis für Mitglieder 200 Euro.

Bitte senden Sie bei Interesse eine Nachricht an dgok@dgok.de oder schreiben Sie einen Brief. Vielen Dank.

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Um die Kasse für nächste Erwerbungswünsche des Museums wieder aufzufüllen sind weitere Spenden sehr willkommen!

Auf konkrete Erwerbungswünsche werden wir auf dieser Seite hinweisen.
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Dank Ihrer Spenden trug die Deutsche Gesellschaft für Ostasiatische Kunst dazu bei, dass  ein weiteres Kunstwerk für das Museum für Asiatische Kunst erworben werden konnte:

Kesi-web2Bildwirkerei (chin. kesi) mit Dekor von Pfauen und Phönixen zwischen Päonien und Lotos China, frühe Ming-Dynastie, 14./15. Jh., 100 x 120 cm, © Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin / Foto: Jürgen Liepe

Vielfalt und Schönheit chinesischer Textilien sind legendär, und seit rund 20 Jahren richtet sich bei uns das Augenmerk bei Neuerwerbungen chinesischer Kunst auf diesen Zweig der chinesischen Kunstgeschichte in besonderer Weise. So wurde versucht, eine möglichst breit gefächerte Sammlung chinesischer Textilien aufzubauen. Mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Deutschen Gesellschaft für Ostasiatische Kunst gelang in den beiden letzten Jahrzehnten die Erwerbung einer Reihe von ranghohen Textilarbeiten. Unter diesen befindet sich eine charakteristische Gruppe von besonderem Reiz. Es sind Bildwirkereien (chin. kesi), bei denen sich das Bildmotiv aus nebeneinander stehenden Farbflächen aufbaut. Vermutlich durch Vermittlung turkstämmiger Uighuren gelangte diese Technik im 10. Jahrhundert nach China. Das älteste Zeugnis dieser Technik in unserer Sammlung stammt aus der Nördlichen Song-Dynastie (960–1127), das jüngste kam erst vor kurzem als Leihgabe der MCH-Foundation – Sammlung Hammonds in die Sammlung, ein Paar Kesi-Behänge als Hängerollen montiert aus der Ära Qianlong (1736–1795) der Qing-Dynastie. Eine grandiose Blüte erlebte die Bildwirkerei in der frühen Ming-Zeit (14./15. Jh.). Die Arbeit, die Herbert Butz, Kurator und Leiter der Ostasiatischen Kunstsammlung, der nach mehr als 25 Jahren im nächsten Frühjahr in Ruhestand geht, zur Abrundung der Sammlung für besonders wichtig erachtet, stammt aus dieser Zeit.

Es handelt sich um eine farbenprächtige Bildwirkerei, die im Zentrum Rangabzeichen mit Pfauenpaaren zwischen Päonien zeigt. Diese quadratischen Rangabzeichen sind eingefügt in Bildfelder mit grandiosen Darstellungen von Lotos in verschiedenen Stadien der Blüte, die sich über von Gischt umspülten Wellenbergen erheben. Eingestreut sind außerdem Fragmente mit Phönixen zwischen Päonien.

Zum Rang und zur Geschichte der Sammlungen chinesischer Textilien in der Berliner Sammlungen s. H. Butz in den Nachrichten aus dem Museum für Ostasiatische Kunst in Heft 9 der Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Ostasiatische Kunst (Oktober 1994) S.28-31

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Dank Ihrer Spenden trug die Deutsche Gesellschaft für Ostasiatische Kunst mit 20.000 Euro dazu bei, dass durch die Staatlichen Museen zu Berlin ein weiteres Kunstwerk für das Museum für Asiatische Kunst erworben werden konnte:

Stellschirm

Stellschirm

Weinranken

Achtteiliger Stellschirm, Tusche auf Papier, Korea, Joseon-Dynastie, 18.-19. Jh., 107 x 53 cm je Blatt, Gesamtgröße 171 x 496 cm
© Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin / Foto: Jürgen Liepe

In der koreanischen Malerei ist der Faltschirm ebenso wie in Japan ein wichtiges Format. Koreanische Stellschirme sind meist Einzelstücke und bestehen aus acht oder zehn Teilen. Die bemalten Flächen sind meist, anders als in Japan, nicht zu einer großen Bildfläche zusammengefasst, son­dern mit Seidenstreifen gerahmt und dadurch voneinander getrennt. Trauben sind in der ostasiatischen Kunst ein beliebtes Motiv, sie implizieren Fülle und zahlreichen Nachwuchs. Die dunklen, grotesk gewundenen Rebstöcke, die feinen Sprossranken, die großen, fünflappigen Blätter mit ihren prononcierten Nerven, die Trauben mit Beeren in unterschiedlichen Farbnuancen fordern den Maler heraus, sein ganzes Können vorzuführen, ähnlich wie dies beim Bambus, der Pflaumenblüte und der Orchidee der Fall ist, ebenfalls Hauptthemen in der Tuschemalerei.

In der chinesischen und japanischen Malerei findet man Traubendarstellungen meist in kleineren Formaten. Große Stellschirme mit Reben, die in rhythmischer Exuberanz und manchmal wie in einem wilden Tanz die ganze Fläche ausfüllen, sind eine koreanische Spezialität. Die frühesten Beispiele stammen aus dem 17. Jahrhundert, später, im 19. Jahrhundert, wurde das Thema in der Volkskunst aufge­nommen und oft durch Eichhörnchen ergänzt, die an den Trauben knabbern. Namhafte Literatenmaler wie Yi Gye-ho (1574–1646?), Pak Se-chae (1632–1695) und Choi Sok-hwan (1782–ca. 1850) schufen Meisterwerke der Gattung. Der hier vorgeführte Stellschirm mit Weinreben ist zwar weder signiert oder datiert, jedoch legt die ausdrucksvolle, dynamische Malweise nahe, dass er von einem hervor­ragenden Künstler, möglicherweise aus dem Umfeld von Choi Sok-hwan, geschaffen wurde.

 

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