Jour fixe im Mai

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Liebe Mitglieder,
eine besondere Einladung ist uns für den nächsten Jour fixe am Donnerstag, 2. Mai 2013, zugegangen. Unser Mitglied, Frau Chen Yang, lädt in die von ihr geleitete Galerie WiE am WASSER ein. Sie werden um 18:30 Uhr empfangen und von Frau Chen durch die Ausstellung des chinesischen Künstlers Wang Huangsheng geführt. Beim folgenden informellen Beisammensein besteht die Möglichkeit des Austauschs über den Künstler, seine Werke und die zeitgenössische Kunstszene in China im Allgemeinen.

Nach der Führung sind Sie zum 10. Kabinettstermin von WiE KULTUR um 19:30 Uhr ebenfalls herzlich eingeladen. Das Thema des Kabinettstermins lautet: Myanmar’s Choices (II): Love, Hate and Fear towards China. (Vortrag von Frau Qin Liwen, Journalistin; Kommentator – Jan Koehler, Social anthropologist, FU Berlin)

Nutzen Sie die Chance, den großartigen Ausstellungsort der Halle am Wasser noch einmal zu besuchen! Es könnte eine der letzten Gelegenheiten sein. Schon in einem Vierteljahr wird die Halle abgerissen, um einem neuen Quartier Platz zu machen.

Ort:
WiE am WASSER
Invalidenstrasse 50/51
10557 Berlin
www.wiekultur.de

 

 

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Jour fixe im April

Jour fixe am Donnerstag, 4. April 2013, 19 Uhr
im Kleinen Vortragsraum (Eingang Takustr. 40)
Vortrag von Frau Dr. Claudia Delank
Abstract
Künstlerseiden, Katagami und Japonismus –
Deutsche Modepolitik zwischen Berlin und Krefeld vor dem Ersten Weltkrieg
Krefeld gehörte um 1900 zu den aufstrebenden Städten des Rheinlandes, das sich seit der Einwanderung hugenottischer Weber im 17. Jahrhundert zu einem Zentrum der Textilproduktion entwickelt hatte. Der erste Museumsdirektor des Kaiser-Wilhalm Museums war Friedrich Deneken (1857 – 1927).  Als Vorbildsammlung baute er in Krefeld eine Sammlung „Japanisches Kunsthandwerk“ auf. 1897 kaufte Deneken  noch im selben Jahr  seiner Ernennung  japanische Färberschablonen (katagami) und er beauftragte namhafte Künstler des Jugendstils wie van de Velde (1863–1957), Otto Eckmann  (1865–1902) oder Alfred Mohrbutter  (1867–1916)  Entwürfe für Seidenstoffe für die Krefelder Seidenfabrikanten  zu entwerfen. Im Jahr 1900 kam es zur Produktion der sogenannten Künstlerseiden durch die Seidenweberei Deuss und Oetker, die noch im gleichen Jahr im Kölner Kunstgewerbemuseum ausgestellt wurden. Viele Künstler sammelten um die Jahrhundertwende selbst die Färbeschablonen. Das Interesse der Textilindustrie und der Entwerfer für Textildekore an den katagami war Ende des 19. Jh./ und zu Beginn des 20. Jh. in Europa sehr groß. Die Färbeschablonen wurden in Japan im Färbeprozess des katazone eingesetzt, indem eine Reisreservetechnik durch die Schablone vor dem eigentlichen Färbeprozess angewandt wurde. Katazone gefärbte Textilien wurden u.a. für Kimonos, Yukatas, Hand- und Tragetücher verwendet.
Der Vortrag behandelt ferner den durch die Produktion der Künstlerseiden ausgelösten Interessenskonflikt zwischen den konservativ eingestellten  Musterentwerfern und denjenigen, die nichts an deren Ausbildung ändern wollten einerseits und andererseits den Seidenfabrikanten unter Führung Denekens, die sich für eine Reformierung der Ausbildung  einsetzten sowie die Auseinandersetzung über den Modeausschuss des deutschen Werkbundes zwischen Hermann Muthesius in Berlin und Friedrich Deneken in Krefeld.

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Teegerät in Japan: Geschichte und Wertschätzung

Vortrag von Professor Jun’ichi Takeuchi, Direktor des Eisei-Bunko-Museums
Freitag, 8. März 2013, 19 Uhr st
Ort: Kunsthistorisches Institut, Koserstr. 20, 14195 Berlin, Raum A 163
Veranstalter: Ostasiatische Kunstgeschichte des Kunsthistorischen Instituts, Freie Universität Berlin | Japanisches Kulturinstitut (Japan Foundation) | Deutsche Gesellschaft für Ostasiatische Kunst e. V. |
Museum für Asiatische Kunst – Staatliche Museen zu Berlin – Preussischer Kulturbesitz |
Mit freundlicher Unterstützung des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin

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Jour fixe im März

Jour fixe am Donnerstag, 7. März 2013, 19 Uhr
im Foyer der Museen Dahlem (Eingang Lansstr. 8): Eröffnung der Ausstellung
„Passionen einer eleganten Dame – Asiatische Textilien der Sammlung Hammonds“

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Bühne frei zum Jahr der Schlange

Sonntag, 17. Februar 2013
Mit einem spannenden Programm – einer Adaption des klassischen japanischen Kabukitheaters, Elementen der traditionellen chinesischen Kampfkunst, Mode und Farbholzschnitt – stimmt das Museum für Asiatische Kunst auf die vielfältigen Aktivitäten des Museums im Jahr der Schlange ein.
15 Uhr – Großer Vortragssaal der Museen Dahlem
Ai to Fukushû. Liebe und Rache
Ein Theaterstück der Gruppe Ice Cream Killed My Cat
Mit viel Liebe für’s Detail entführen Charaktere, Kostüme und Bühnenbild die Zuschauer ins Japan
des 17. Jahrhunderts.
13.30 Uhr und 17.30 Uhr – Foyer der Museen Dahlem
Kampfkunstvorführung der Gruppe Wu Yi Si Xiong Mei (15 Min.)
Nach einem Konzept von Anne Kienappel
14 Uhr und 17 Uhr – Ostasiatische Kunstsammlung
Führungen in der Ausstellung „Textile Moden im japanischen Farbholzschnitt“ (30 Min.)
Mit Merle Walter
Ort: Museum für Asiatische Kunst, Lansstr. 8, 14195 Berlin
Mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Ostasiatische Kunst e.V.
Eintritt  für Mitglieder frei – um eine Spende wird gebeten.

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Jour fixe im Februar

Jour fixe am Donnerstag, 7. Februar 2013, 19 Uhr
in der Ostasiatischen Kunstsammlung (Eingang Takustr. 40):  Prof. Dr. Klaas Ruitenbeek berichtet über aktuelle Entwicklungen. Anschließend stellt Dr. Alexander Hofmann die neue Wechselpräsentation
„Textile Moden im japanischen Holzschnitt“ (12.02.2013 – 26.05.2013) vor.

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„In Lack getränkt …“

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Am Sonntag, den 27. Januar 2013, von 16 bis 18 Uhr möchten wir den Abschluß und Erfolg der Sonderausstellung „In Lack getränkt. Eine deutsche Privatsammlung chinesischer Lackkunst“ mit unseren Mitgliedern feiern. Das Sammlerehepaar Barbara Piert-Borgers und Walter Borgers hat sich freundlicherweise bereit erklärt, einen letzten geführten Rundgang durch die Ausstellung mit uns zu unternehmen.

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Humboldt-Forum: Vortrag von Prof. Dr. H. Parzinger

Liebe Mitglieder,
um Sie auch weiterhin über das für das Museum für Asiatische Kunst höchst wichtige Projekt auf dem Laufenden zu halten, möchte ich mich der Einladung von Herrn Volker Hassemer, Vorsitzender des Freundeskreises des Ethnologischen Museums, anschließen und Sie herzlich zu einer weiteren, hoffentlich sehr interessanten Informationsveranstaltung zum Humboldt-Forum am Donnerstag, den 17. Januar 2013 um 14.00 Uhr im Großen Vortragssaal der Dahlemer Museen, Lansstraße 8, 14195 Berlin einladen, wo Professor Dr. Hermann Parzinger über die neuesten Entwicklungen berichten wird.

Mayen Beckmann

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Willkommen auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Ostasiatische Kunst!

 

 

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