Textiles Sommerfest

 zur Ausstellung „Passionen einer eleganten Dame –
Asiatische Textilien der Sammlung Hammonds“

Kat  3 MHC 623

Sonntag, 9. Juni 2013, 15 bis 18 Uhr
Ort
: Museum für Asiatische Kunst, 14195 Berlin, Lansstr. 8

15 Uhr | Ostasiatische Kunstsammlung
Führung durch die Ausstellung
„Passionen einer eleganten Dame – Asiatische Textilien der Sammlung Hammonds“

16 Uhr | Foyer der Museen Dahlem
Tänze zum Sommerfest der Gruppe „Ice Cream Killed My Cat“

16.30 Uhr | Medienraum der Ostasiatischen Kunstsammlung
Vortrag „Textilien aus der Sammlung des Museums für Ostasiatische Kunst, Köln“
mit anschließendem Rundgang durch die Ausstellung „Passionen einer eleganten Dame – Asiatische Textilien der Sammlung Hammonds“
Referent: Walter Bruno Brix (Köln), Katalogautor, Textilexperte und Künstler
Das Museum für Ostasiatische Kunst in Köln besitzt eine beeindruckend umfangreiche Sammlung von fast 400 Textilien, die in einem Bestandskatalog bereits im Jahre 2003 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnten. Der überwiegende Teil der Textilien stammt aus China, rund 100 Objekte sind aus Japan und nur sieben Textilien sind koreanischen Ursprungs. Die Kölner-Textiliensammlung wurde im Laufe ihrer Entstehungsgeschichte nicht systematisch zusammengetragen, sondern wuchs durch Schenkungen. Häufig gelangten die geschenkten Textilien auch als Beigaben zu traditionell höher geschätzten Kunstobjekten in die Sammlung.
Längst hat man begonnen, die große künstlerische Bedeutung von Textilien aufzuarbeiten. Ihr Wert erschließt sich nicht nur aus dem Beitrag, den sie zur Datierung anderer Kunstwerke leisten können. Vielmehr hat man erkannt, dass Textilien eine höchst anspruchsvolle eigene künstlerische Gattung darstellen.

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Jour fixe im Juni

Liebe Mitglieder,
unser nächster Jour fixe findet am 6. Juni 2013 um 19.00 Uhr statt. Wir treffen uns zunächst im Archivraum des Museums (Eingang Takustr. 40).  Anschließend spricht Herr Professor Dr. Klaas Ruitenbeek zu chinesischer Malerei in persischen Klebealben (15.-18. Jh.) – anlässlich der
„Internationalen Konferenz zum Stand und zu den Perspektiven der Erforschung der Diez-Alben“
in der Staatsbibliothek zu Berlin.

Nähere Informationen zur Konferenz und zur Sonderausstellung im Museum für Islamische Kunst finden sie unter folgendem Link:

http://staatsbibliothek-berlin.de/nc/aktuelles/presse/detail/article/

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Workshop „Kimono – kosode / hitoe selbst schneidern“

Kat  5 MHC 626 für website

mit Walter Bruno Brix

zur Ausstellung „Passionen einer eleganten Dame –
Asiatische Textilien der Sammlung Hammonds“

im Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin

Montag, 3. Juni 2013 – Freitag, 7. Juni 2013, tägl. 10 – 13 und 14.30 – 17 Uhr,
im Kleinen Vortragsraum der Museen Dahlem
(im Erdgeschoss am Direktionseingang des Museums in der Takustr. 40, 14195 Berlin)

Die Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt.
Kursgebühr: Euro 250.-, Material ist mitzubringen.
Die Gebühr ist nach bestätigter Anmeldung bis spätestens 13. Mai auf das Konto von
Walter Brix: Postbank Köln, BLZ: 370 100 50, Konto: 439 97 504, zu überweisen.
Anmeldungen unter: dgok@dgok.de
oder telefonisch Di-Fr 10-12 und 14-17 Uhr unter 030-8301-394

Die traditionellen Gewandformen Japans sind relativ einfachen, aber raffinierten Schnitts, ohne Taschen oder Applikationen und können in kurzer Zeit erlernt werden. Der Workshop bietet den Teilnehmern Gelegenheit, dies unter fachkundiger Anleitung zu tun.

Walter Bruno Brix ist Experte für Textilien aus Ostasien, Künstler und Dozent für traditionelle Textiltechniken. Er kuratierte zahlreiche Ausstellungen und ist Autor von Aufsätzen und Fachkatalogen wie „Der goldene Faden – Bestandskatalog der Textilien aus China, Korea und Japan im Museum für Ostasiatische Kunst Köln“.

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Kesa – the quintessential Buddhist garment in Japan

MHC 600 für WebsiteVortrag
des führenden Textilexperten Alan Kennedy
(Paris, New York) in englischer Sprache
Donnerstag, 16. Mai 2013, 18 Uhr
Ort: Museum für Asiatische Kunst,
Medienraum der Ostasiatischen Kunstsammlung
(14195 Berlin, Lansstr. 8)

The most important Buddhist garment presumably originated during the lifetime of Sakyamuni, the founder of Buddhism in the sixth century BCE.  The earliest surviving examples of this patchwork robe are preserved in Japan, where they are called kesa.
Essential to the understanding of the history of kesa in Japan is an awareness of the histories of both Buddhism and textiles in Japan, beginning in the sixth century CE, when Buddhism arrived in Japan, and when Japanese written history also had its beginnings. The three major periods in the histories of Buddhism and textiles in Japan will be discussed, and illustrated by images of costumes, textiles, paintings, prints and sculptures in Japanese, European and American collections, including the kesa in the current exhibition.

Kesa – der Umhang als zentrales Kleidungsstück des Buddhismus in Japan
Das wichtigste Kleidungsstück des Buddhismus entstand sehr wahrscheinlich bereits im 6. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung zu Lebzeiten des Buddha Shakyamuni, der als Begründer des Buddhismus gilt. Die frühesten erhaltenen Beispiele dieses Umhangs befinden sich in Japan, wo sie als Kesa bezeichnet werden.
Der Vortrag erläutert die Funktionen der Kesa vor dem Hintergrund der Geschichte des Buddhismus wie auch der Entwicklung der Textilien in Japan. Neben textilen Zeugnissen, u. a. aus der aktuellen Ausstellung, werden auch Bildquellen und Skulpturen als Quellen herangezogen.

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Jour fixe im Mai

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Liebe Mitglieder,
eine besondere Einladung ist uns für den nächsten Jour fixe am Donnerstag, 2. Mai 2013, zugegangen. Unser Mitglied, Frau Chen Yang, lädt in die von ihr geleitete Galerie WiE am WASSER ein. Sie werden um 18:30 Uhr empfangen und von Frau Chen durch die Ausstellung des chinesischen Künstlers Wang Huangsheng geführt. Beim folgenden informellen Beisammensein besteht die Möglichkeit des Austauschs über den Künstler, seine Werke und die zeitgenössische Kunstszene in China im Allgemeinen.

Nach der Führung sind Sie zum 10. Kabinettstermin von WiE KULTUR um 19:30 Uhr ebenfalls herzlich eingeladen. Das Thema des Kabinettstermins lautet: Myanmar’s Choices (II): Love, Hate and Fear towards China. (Vortrag von Frau Qin Liwen, Journalistin; Kommentator – Jan Koehler, Social anthropologist, FU Berlin)

Nutzen Sie die Chance, den großartigen Ausstellungsort der Halle am Wasser noch einmal zu besuchen! Es könnte eine der letzten Gelegenheiten sein. Schon in einem Vierteljahr wird die Halle abgerissen, um einem neuen Quartier Platz zu machen.

Ort:
WiE am WASSER
Invalidenstrasse 50/51
10557 Berlin
www.wiekultur.de

 

 

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Jour fixe im April

Jour fixe am Donnerstag, 4. April 2013, 19 Uhr
im Kleinen Vortragsraum (Eingang Takustr. 40)
Vortrag von Frau Dr. Claudia Delank
Abstract
Künstlerseiden, Katagami und Japonismus –
Deutsche Modepolitik zwischen Berlin und Krefeld vor dem Ersten Weltkrieg
Krefeld gehörte um 1900 zu den aufstrebenden Städten des Rheinlandes, das sich seit der Einwanderung hugenottischer Weber im 17. Jahrhundert zu einem Zentrum der Textilproduktion entwickelt hatte. Der erste Museumsdirektor des Kaiser-Wilhalm Museums war Friedrich Deneken (1857 – 1927).  Als Vorbildsammlung baute er in Krefeld eine Sammlung „Japanisches Kunsthandwerk“ auf. 1897 kaufte Deneken  noch im selben Jahr  seiner Ernennung  japanische Färberschablonen (katagami) und er beauftragte namhafte Künstler des Jugendstils wie van de Velde (1863–1957), Otto Eckmann  (1865–1902) oder Alfred Mohrbutter  (1867–1916)  Entwürfe für Seidenstoffe für die Krefelder Seidenfabrikanten  zu entwerfen. Im Jahr 1900 kam es zur Produktion der sogenannten Künstlerseiden durch die Seidenweberei Deuss und Oetker, die noch im gleichen Jahr im Kölner Kunstgewerbemuseum ausgestellt wurden. Viele Künstler sammelten um die Jahrhundertwende selbst die Färbeschablonen. Das Interesse der Textilindustrie und der Entwerfer für Textildekore an den katagami war Ende des 19. Jh./ und zu Beginn des 20. Jh. in Europa sehr groß. Die Färbeschablonen wurden in Japan im Färbeprozess des katazone eingesetzt, indem eine Reisreservetechnik durch die Schablone vor dem eigentlichen Färbeprozess angewandt wurde. Katazone gefärbte Textilien wurden u.a. für Kimonos, Yukatas, Hand- und Tragetücher verwendet.
Der Vortrag behandelt ferner den durch die Produktion der Künstlerseiden ausgelösten Interessenskonflikt zwischen den konservativ eingestellten  Musterentwerfern und denjenigen, die nichts an deren Ausbildung ändern wollten einerseits und andererseits den Seidenfabrikanten unter Führung Denekens, die sich für eine Reformierung der Ausbildung  einsetzten sowie die Auseinandersetzung über den Modeausschuss des deutschen Werkbundes zwischen Hermann Muthesius in Berlin und Friedrich Deneken in Krefeld.

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Teegerät in Japan: Geschichte und Wertschätzung

Vortrag von Professor Jun’ichi Takeuchi, Direktor des Eisei-Bunko-Museums
Freitag, 8. März 2013, 19 Uhr st
Ort: Kunsthistorisches Institut, Koserstr. 20, 14195 Berlin, Raum A 163
Veranstalter: Ostasiatische Kunstgeschichte des Kunsthistorischen Instituts, Freie Universität Berlin | Japanisches Kulturinstitut (Japan Foundation) | Deutsche Gesellschaft für Ostasiatische Kunst e. V. |
Museum für Asiatische Kunst – Staatliche Museen zu Berlin – Preussischer Kulturbesitz |
Mit freundlicher Unterstützung des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin

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Jour fixe im März

Jour fixe am Donnerstag, 7. März 2013, 19 Uhr
im Foyer der Museen Dahlem (Eingang Lansstr. 8): Eröffnung der Ausstellung
„Passionen einer eleganten Dame – Asiatische Textilien der Sammlung Hammonds“

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Bühne frei zum Jahr der Schlange

Sonntag, 17. Februar 2013
Mit einem spannenden Programm – einer Adaption des klassischen japanischen Kabukitheaters, Elementen der traditionellen chinesischen Kampfkunst, Mode und Farbholzschnitt – stimmt das Museum für Asiatische Kunst auf die vielfältigen Aktivitäten des Museums im Jahr der Schlange ein.
15 Uhr – Großer Vortragssaal der Museen Dahlem
Ai to Fukushû. Liebe und Rache
Ein Theaterstück der Gruppe Ice Cream Killed My Cat
Mit viel Liebe für’s Detail entführen Charaktere, Kostüme und Bühnenbild die Zuschauer ins Japan
des 17. Jahrhunderts.
13.30 Uhr und 17.30 Uhr – Foyer der Museen Dahlem
Kampfkunstvorführung der Gruppe Wu Yi Si Xiong Mei (15 Min.)
Nach einem Konzept von Anne Kienappel
14 Uhr und 17 Uhr – Ostasiatische Kunstsammlung
Führungen in der Ausstellung „Textile Moden im japanischen Farbholzschnitt“ (30 Min.)
Mit Merle Walter
Ort: Museum für Asiatische Kunst, Lansstr. 8, 14195 Berlin
Mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Ostasiatische Kunst e.V.
Eintritt  für Mitglieder frei – um eine Spende wird gebeten.

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Jour fixe im Februar

Jour fixe am Donnerstag, 7. Februar 2013, 19 Uhr
in der Ostasiatischen Kunstsammlung (Eingang Takustr. 40):  Prof. Dr. Klaas Ruitenbeek berichtet über aktuelle Entwicklungen. Anschließend stellt Dr. Alexander Hofmann die neue Wechselpräsentation
„Textile Moden im japanischen Holzschnitt“ (12.02.2013 – 26.05.2013) vor.

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