Mitgliederversammlung 2013

Liebe Mitglieder der Deutsche Gesellschaft für Ostasiatische Kunst e.V.,
hiermit lade ich Sie im Namen des Vorstandes zur Mitgliederversammlung 2013
am Donnerstag, 12. Dezember 2013,  19  Uhr ein.
Ort: Kleiner Vortragsraum der Museen Dahlem, Takustr. 40, 14195 Berlin

Im Anschluß an die Mitgliederversammlung hören wir einen Vortrag von
Herrn Dr. Herbert Butz zum Thema:
„Max Liebermann als Sammler japanischer und chinesischer Kunst“.

Mayen Beckmann
– Vorsitzende –

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Jour fixe im November

Der Jour fixe findet am 07. November 2013, 19 Uhr im Archivraum der Ostasiatischen Kunstsammlung (Eingang Takustraße 40) statt.

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Jour fixe im Oktober

VisitenkarteLiebe Mitglieder,
der Jour fixe findet am 10. Oktober 2013, 19 Uhr
im Medienraum (Eingang Lansstr. 8) statt.
Anlässlich des 150. Geburtstages von Professor Otto Franke
(27. September 1863 Gernrode – 5.August 1946 Berlin)  sprechen seine Enkelin, Dr. Renata Fu-Sheng Franke, Prof. Klaas Ruitenbeek und
Dr. Herbert Butz zu biographischen Facetten seines Lebens und zu ausgewählten Objekten, die über Otto Franke in die Sammlungen der Berliner Museen gelangten bzw. aus dem Nachlass als Schenkung die Sammlung unseres Museums bereicherten.
Otto Franke, Nestor der deutschen Sinologie, gehörte zur ersten Generation deutscher Chinawissenschaftler, die China aus eigener Anschauung kannten. Bevor er als Professor in Hamburg (1910-1923) und Berlin (1923-1931) wirkte, war er dreizehn Jahre im Dolmetscherdienst des Auswärtigen Amtes an der Deutschen Gesandtschaft in Peking sowie an den Konsulaten in Tianjin, Shanghai und Amoy tätig. Seine Interessen gingen bald über seine dienstlichen Pflichten hinaus und er entwickelte ein lebhaftes wissenschaftliches Interesse an China und seiner Kultur, das sich in Forschungsreisen, Erwerbungen und Veröffentlichungen niederschlug.

Abbildung:
Chinesische Visitenkarte von Otto Franke
(chin. Name: Fulange福蘭格)
Tusche auf rotem Papier
China, 3. Viertel 19. Jahrhundert

 

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Welt en miniature: Zhang Hong (1577–ca. 1652) und Michael Lee (geb. 1972) im Dialog

Gespräch mit dem Künstler Michael Lee
(in englischer Sprache)
anlässlich der Ausstellung in der Galerie Chinesische Malerei
(24. September 2013 bis 16. März 2014)

Michael Lee +

Die Installation „Welt en miniature“ zeigt Werke zum Thema Garten von zwei Künstlern: Zhang Hong aus dem 17. und Michael Lee aus dem 21. Jahrhundert. Ungeachtet des sehr unterschiedlichen Erscheinungsbildes ist beiden Künstlern gemein, dass sie einen dokumentarischen Ansatz verfolgen und in ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema nach neuen Wegen suchen.

Zhang Hongs Meisterwerk  Album des Zhi-Gartens (Der Garten des Verweilens) bildet die Szenerien eines typischen Literatengartens ab.

Michael Lees Serie von großformatigen Grafiken mit dem Titel   Horticultural Hotspots
(Hotspots des Gartenbaus) widmet sich drastischen, unerwarteten, gesellschaftlich relevanten Aspekten, die im Zusammenhang mit der Topologie von Parks und Gärten stehen.

In China wird die Gartenbaukunst als eine Form der bildenden Kunst betrachtet. Mit ihrer tiefen Verbindung zur Malerei, Kalligraphie und Poesie ist sie nicht nur ein Ausdruck des Gefühlslebens des Gartenbesitzers, sondern auch der Kohärenz und Harmonie zwischen Mensch und Natur. Der Garten wird als eine Welt in Miniatur gesehen.

Dienstag, 24. September 2013, 19 Uhr
Ort: Museum für Asiatische Kunst, Mediensraum der Ostasiatischen Kunstsammlung,
Eingang Lansstraße 8 | 14195 Berlin

Der Eintritt ist frei.

Abb. unter Verwendung der Aufnahmen von:
Zhang Hong (1577–ca. 1652), Zhiyuan, ‚Der Garten des Innehaltens‘, datiert 1627, Albumblatt, Tusche und Farben auf Papier. Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin/Jürgen Liepe
Michael Lee (geb. 1972), The Herbs and The Trees (Detail eines Entwurfs), aus der Serie „Horticultural Hotspots“, 2013, Digitaldruck, 400 x 400 cm

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Jour fixe im September

Liebe Mitglieder,
der nächste Jour fixe findet am 5. September 2013, 19 Uhr
im Raum für Neue Kunst (Eingang Lansstr. 8) im Rahmen der Ausstellungseröffnung
Ikeda Iwao: Bambus und Lack (6.9.2013 – 12.1.2014) statt.

Ikeda Iwao_Foto 23

Abbildung:
Sakuhin (mutô), H. 49.0 cm, Bambus,
roter und schwarzer Lack, Gold, 2013

Es ist die erste Einzelausstellung in Europa von Ikeda Iwao, der in seiner japanischen Heimat als Lackkünstler und Teemeister sehr renommiert ist.
Die in der Ausstellung präsentierten Werke reichen von Teeutensilien bis hin zu skulpturalen Werken. Ikeda greift die Ideale des Teewegs bewusst durch die spezifische Materialästhetik von Bambus und Lack und vollendet verarbeitete Objekte auf. Gleichzeitig zeichnen sich seine Arbeiten aber durch einen schöpferisch-innovativen Umgang mit der Tradition aus.

Ikeda Iwao_Foto 10aktuell

Abbildung:
Sakuhin (mutô), H. 49.0 cm, B. 24.0 (max.),
Bambus, schwarzer Lack, Gold, 2006

 

 

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Moving Signs and Shifting Discourses: Text and Image Relations in East Asian Art

INTERNATIONAL CONFERENCE

26. bis 28. Juni 2013, Freie Universität Berlin, Ostasiatische Kunstgeschichte

In Kooperation mit dem Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin
,
der Gerda Henkel Stiftung und dem Japanischen Kulturinstitut Köln (The Japan Foundation)

26. Juni
Kunsthistorisches Institut der Freien Universität Berlin,
Geschichts- und Kulturwissenschaften, Koserstr. 20, 14195 Berlin (Hörsaal B)

27. – 28. Juni
Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin,
Lansstr. 8, 14195 Berlin (Auditorium, UG)

(Konferenzsprache: englisch)

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden Link:
http://www.geschkult.fu-berlin.de/e/khi/abteilung_ostasien/aktuelles/International_
Conference_Moving_Signs_Shifting_Discourses_June_2013.html

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Textiles Sommerfest

 zur Ausstellung „Passionen einer eleganten Dame –
Asiatische Textilien der Sammlung Hammonds“

Kat  3 MHC 623

Sonntag, 9. Juni 2013, 15 bis 18 Uhr
Ort
: Museum für Asiatische Kunst, 14195 Berlin, Lansstr. 8

15 Uhr | Ostasiatische Kunstsammlung
Führung durch die Ausstellung
„Passionen einer eleganten Dame – Asiatische Textilien der Sammlung Hammonds“

16 Uhr | Foyer der Museen Dahlem
Tänze zum Sommerfest der Gruppe „Ice Cream Killed My Cat“

16.30 Uhr | Medienraum der Ostasiatischen Kunstsammlung
Vortrag „Textilien aus der Sammlung des Museums für Ostasiatische Kunst, Köln“
mit anschließendem Rundgang durch die Ausstellung „Passionen einer eleganten Dame – Asiatische Textilien der Sammlung Hammonds“
Referent: Walter Bruno Brix (Köln), Katalogautor, Textilexperte und Künstler
Das Museum für Ostasiatische Kunst in Köln besitzt eine beeindruckend umfangreiche Sammlung von fast 400 Textilien, die in einem Bestandskatalog bereits im Jahre 2003 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnten. Der überwiegende Teil der Textilien stammt aus China, rund 100 Objekte sind aus Japan und nur sieben Textilien sind koreanischen Ursprungs. Die Kölner-Textiliensammlung wurde im Laufe ihrer Entstehungsgeschichte nicht systematisch zusammengetragen, sondern wuchs durch Schenkungen. Häufig gelangten die geschenkten Textilien auch als Beigaben zu traditionell höher geschätzten Kunstobjekten in die Sammlung.
Längst hat man begonnen, die große künstlerische Bedeutung von Textilien aufzuarbeiten. Ihr Wert erschließt sich nicht nur aus dem Beitrag, den sie zur Datierung anderer Kunstwerke leisten können. Vielmehr hat man erkannt, dass Textilien eine höchst anspruchsvolle eigene künstlerische Gattung darstellen.

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Jour fixe im Juni

Liebe Mitglieder,
unser nächster Jour fixe findet am 6. Juni 2013 um 19.00 Uhr statt. Wir treffen uns zunächst im Archivraum des Museums (Eingang Takustr. 40).  Anschließend spricht Herr Professor Dr. Klaas Ruitenbeek zu chinesischer Malerei in persischen Klebealben (15.-18. Jh.) – anlässlich der
„Internationalen Konferenz zum Stand und zu den Perspektiven der Erforschung der Diez-Alben“
in der Staatsbibliothek zu Berlin.

Nähere Informationen zur Konferenz und zur Sonderausstellung im Museum für Islamische Kunst finden sie unter folgendem Link:

http://staatsbibliothek-berlin.de/nc/aktuelles/presse/detail/article/

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Workshop „Kimono – kosode / hitoe selbst schneidern“

Kat  5 MHC 626 für website

mit Walter Bruno Brix

zur Ausstellung „Passionen einer eleganten Dame –
Asiatische Textilien der Sammlung Hammonds“

im Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin

Montag, 3. Juni 2013 – Freitag, 7. Juni 2013, tägl. 10 – 13 und 14.30 – 17 Uhr,
im Kleinen Vortragsraum der Museen Dahlem
(im Erdgeschoss am Direktionseingang des Museums in der Takustr. 40, 14195 Berlin)

Die Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt.
Kursgebühr: Euro 250.-, Material ist mitzubringen.
Die Gebühr ist nach bestätigter Anmeldung bis spätestens 13. Mai auf das Konto von
Walter Brix: Postbank Köln, BLZ: 370 100 50, Konto: 439 97 504, zu überweisen.
Anmeldungen unter: dgok@dgok.de
oder telefonisch Di-Fr 10-12 und 14-17 Uhr unter 030-8301-394

Die traditionellen Gewandformen Japans sind relativ einfachen, aber raffinierten Schnitts, ohne Taschen oder Applikationen und können in kurzer Zeit erlernt werden. Der Workshop bietet den Teilnehmern Gelegenheit, dies unter fachkundiger Anleitung zu tun.

Walter Bruno Brix ist Experte für Textilien aus Ostasien, Künstler und Dozent für traditionelle Textiltechniken. Er kuratierte zahlreiche Ausstellungen und ist Autor von Aufsätzen und Fachkatalogen wie „Der goldene Faden – Bestandskatalog der Textilien aus China, Korea und Japan im Museum für Ostasiatische Kunst Köln“.

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Kesa – the quintessential Buddhist garment in Japan

MHC 600 für WebsiteVortrag
des führenden Textilexperten Alan Kennedy
(Paris, New York) in englischer Sprache
Donnerstag, 16. Mai 2013, 18 Uhr
Ort: Museum für Asiatische Kunst,
Medienraum der Ostasiatischen Kunstsammlung
(14195 Berlin, Lansstr. 8)

The most important Buddhist garment presumably originated during the lifetime of Sakyamuni, the founder of Buddhism in the sixth century BCE.  The earliest surviving examples of this patchwork robe are preserved in Japan, where they are called kesa.
Essential to the understanding of the history of kesa in Japan is an awareness of the histories of both Buddhism and textiles in Japan, beginning in the sixth century CE, when Buddhism arrived in Japan, and when Japanese written history also had its beginnings. The three major periods in the histories of Buddhism and textiles in Japan will be discussed, and illustrated by images of costumes, textiles, paintings, prints and sculptures in Japanese, European and American collections, including the kesa in the current exhibition.

Kesa – der Umhang als zentrales Kleidungsstück des Buddhismus in Japan
Das wichtigste Kleidungsstück des Buddhismus entstand sehr wahrscheinlich bereits im 6. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung zu Lebzeiten des Buddha Shakyamuni, der als Begründer des Buddhismus gilt. Die frühesten erhaltenen Beispiele dieses Umhangs befinden sich in Japan, wo sie als Kesa bezeichnet werden.
Der Vortrag erläutert die Funktionen der Kesa vor dem Hintergrund der Geschichte des Buddhismus wie auch der Entwicklung der Textilien in Japan. Neben textilen Zeugnissen, u. a. aus der aktuellen Ausstellung, werden auch Bildquellen und Skulpturen als Quellen herangezogen.

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